Druckschrift 
2,1 (1823)
Entstehung
Seite
47
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der von ihnen hergenommene Grund für isolirteGanglien fällt also weg. Ein einziges Mal habe ichbei einer Schildkröte (Emys orbicularis) zwischenzwei Rücken-Ganglien keinen vordem Nerven ge-funden, dafür aber war ein hinterer Verbindungs-faden da. Statt den sympathischen Nerven als für'sich bestehend zu halten, mufs man viel mehr derneueren, besseren Ansicht folgen, nach welcher ersich grade dadurch auszeichnet, dafs er den Theilen,welche er versorgt, die allervielseitigste Nervenzu-leitung verschafft, da er einerseits mit so vielenSchedelnerven, dem Vagus, Accessorius, Glossopha-ryngeus, Hypoglossus, und mit dem ersten und 'zweiten Ast des fünften Paars, so wie mit demsechsten und dritten Paar, wahrscheinlich auch mitdem Hirnanhang, auf der andern Seite aber mitallen Rückenmarksnerven in Verbindung steht.

Wenn man ferner annimmt, dafs die Gefäfsenur vom sympathischen Nerven versorgt werden,so scheint mir dies falsch. Ich finde nämlich dieAngaben bei Ribes (Mem. de la soc. dämul. T.VII. p. 97. sq. T. VIII. P. 2. p. 606* sq.) undbei Gloquet (Traite dAnatomie descriptive. Paris1816. 8. P. 2. p. 696- p. 710.), dafs Zweige dessympathischen Nerven mit den Nerven der Extre-mitäten, des Gesichts u. s. w. zu diesen gehen,allerdings richtig, oder vielmehr jene Nerven untereinander in Verbindung, allein die kleinen Fäden,die man hier dem sympathischen Nerven zuschrei-ben könnte, würden unmöglich alle die Gefäfse der