Druckschrift 
2,1 (1823)
Entstehung
Seite
17
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Betrachten wir sie aber nur obenhin, wie sievon dem Rückenmark in vielerlei Richtungen zudem Hirnknoten gelangen, und sich von dortwieder in die Sehhügel, die gestreiften Körper unddie Seitenmassen des grofsen Gehirns fortsetzen, inwelche andererseits die Queerfasern des Balkensübergehen, von dem nach unten hingegen die Plattender Scheidewand sich zum Gewölbe hinabsenken,das selbst wiederum mit seinen Schenkeln so viel-fältige Verbindungen eingeht; entfalten wir das ganzeigenthümlich gebildete kleine Gehirn, das erstlichin vielen Queerbinden durch den Knoten dringt,zweitens einen Theil der Rückenmarksfasern an sichzieht, drittens aber mit besonderen Fasern und Plat-ten an das Gehirn tritt; sehen wir endlich auf dieVierhügel und deren Verbindungen, die Zirbel mitihren langen Fortsätzen, den Hirnanhang ui s. w.,so finden wir eine Verkettung der Fasern, von derwir gewifs um so mehr berechtigt sind, sehr vielzu erwarten, als wir dieselben niemals andere Rich-tungen nehmen sehen; so wie ich auf der anderenSeite darin einen wichtigen Grund für die Einheitdes Gehirns zu finden glaube. Hier ist selbst eineviel stärkere Ineinanderschlingung als zwischen denMuskelfasern der Herzkammern, und nirgends eineTrennung wie zwischen diesen und ihren Vor-kammern.

Anm. 1. Call und Reil haben sich ein Sehr grofseiVerdienst erworben, indem sie das Studium der Faserung desGehirns, als eigentliche Anatomie desselben, in seiner Wichtig*

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