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als gewöhnlich. Dasselbe sagte schon Walter (von'den Blut-adern des Auges S. 21.) gegen Meckel. Bei Rindern habeich einige Male in Krankheiten (in der Lungenseuche und inder Rindspest, doch nicht immer) dasselbe gesehen; in Alforthatte man die Oberfläche dos Gehirns einer am Milzbrand(fievre charbonneuse) verstorbenen Kuh schwärzlich gefunden.
Die graue Substanz fehlt wohl keinem mit Nerven versehe-nen Thier. Die schwarze Farbe der harten Hirnhaut bei einigenThieren gehört natürlich nicht hieher (§. 89- Anm.); und ebenso wenig die gelbe der Ganglien einiger Mollusken, da sie nichtvon der Nervensubstanz abhängt.
Anm. 2. K. Wilh. Wutzer in seiner trefflichen SchriftDe corporis bumani gangliorum fabrica atque usu. Berol. 1817-4- p. 65. sq. tadelt, dafs man die Gangliensubstanz mit dergrauen Hirnsubstanz für identisch hält, und giebt mehrere che-mische Versuche an, wodurch er ihren Unterschied darzuthunglaubt. Er will auch daher die deutlich aus grauer Substanzbestehende Anschwellung des Geruchsnerven nicht als Gangliongelten lassen. Ich kann dem nicht beitreten, denn von demKndten des Geruchsnerven ist der Uebergang zu der gefärbtenSubstanz in den Ganglien der andern Scliedelnerven gar zudeutlich. In den andern Ganglien tritt die graue Substanzmehr zurück, das Zellgewebe hingegen nebst den Gefäfsen mehrhervor, §. 266. Anm, 1.
§• 253.
Die weifse oder eigentliche Substanz des Ner-vensystems besteht aus Fasern (§.100.), deren völ-lige Entwickelung und Darstellung im ganzen Gehirnzugleich dessen Anatomie vollkommen beendigenwürde. Bis jetzt kennen wir den Verlauf der Faserndarin nur zu einem, jedoch schon sehr grofsenTheil, und sehen sie in sehr mannigfaltigen Rich-tungen geordnet.
Betrach-