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§• 439.
Da der Druck der Luft in grofsen Höhen durchihre Verdünnung so sehr vermindert wird, so ist esleicht begreiflich, dafs das Athmen dabei leidet und eineMenge anderer Beschwerden entstehen, die indessennach den Umständen sehr verschieden seyn kön-nen, so dafs ein gesunder, kräftiger'Mensch natür-lich mehr ertragen kann* allein keineswegs mitHaller (III. S. 197.) angenommen werden kann,dafs die Beschwerden nur von der Mühe des Stei-gens, und nicht vom verminderten Luftdruck her-rührten, wie auch Rudolph Meyer (Reise aufEisgebirge des Kantons Bern. Aarau 1813. 8. S. 30.)annimmt, der der Anstrengung, der Aengstlichkeitu. s. w. Alles zuschreibt.
J. B. Fraser (Journal of a tour through partof the Himala-mountains. Lond. 1820. 4. p. 442.p. 449.) empfand bei dem Besteigen des Himelaja-Gebirgs einen Druck auf die Brust, als ob die Luftfehlte, und die Lastträger und Seepoys litten eben-falls sehr und schrieben es einem giftigen Windevon gewissen Blumen zu, dergleichen sich aber garnicht fanden. Der Kopfschmerz und die Müdigkeitnahmen auch ab, so wie sie in die niedrigere Gegendabstiegen, wobei die Anstrengung dennoch blieb.Diefs stimmt durchaus mit den allgemein bekann-ten Erfahrungen Saussure’s und Humboldt’süberein. August de Sayve hat auch (gegen Fer-raras Behauptungen) bei dem Besteigen des Aetnaähnliches, erschwertes Athemholen, grofse SchwächeII. 2te Abth. G C