Druckschrift 
2,2 (1828)
Entstehung
Seite
391
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setzen können. Drei oder vier tiefe Einathmuneen

O

in freier Luft nahmen aber gleich jene Zufalle weg.

Das StickstofFgas in die Venen eingespritzt,(Nysten ßecherches p. 63.) zeigt sich viel nach-theiliger als eingespritzte atmosphärische Luft, undes braucht viel weniger davon, um die Thiere zumSchreien, .zu Krämpfen und zum Tode zu bringen,doch mufs in dem letzten Fall eine mechanischeEinwirkung auf das Herz stattfinden.

Das Wasserstoffgas bringt ungefähr ebenso schnell eine Asphyxie hervor, als das Stickgas,und kann in einer mäfsigen Menge in die Veneneines Thieres eingespritzt werden. Wenn man nichtmit einem Male so viel einspritzt, dafs der Toddurch Erweiterung des Herzens erfolgt, sondern nachund nach eine beträchtliche Menge einbringt, sowerden, wie Nysten (Dict. des sc. med. T. 17.p. öd.').) .beobachtete, die Lungen angegriffen; esentsteht ein peinlicher Husten, gestörtes Athemho-len, Absonderung von schäumigem Lungenschleimund der Tod.

Das kohlensaure Gas hebt schnell das Ath-men auf, so dafs Thiere in ein Paar Minuten da-durch in Asphyxie fallen. Wenn längere Zeit dar-auf hingeht, so ist noch Sauerstoffgas darin, dennwo es allein vorhanden ist, in Kellern, Brauereienu. s. w. fallen Menschen gewöhnlich gleich betäubthin. Seine Gegenwart macht auch vorzüglich dieausgeathmete Luft zum ferneren Athmen untauglich,und man erträgt nicht leicht mehr als acht Hundert-