ringere Menge Wärme von dem Athemholen her-zuleiten, s. Despretz p. 818.
Es bleiben also ein bis drei Zehntel der thie-rischen Wärme auf anderem Wege zu erklären unddas hält nicht schwer.
Erstlich mufs die Ernährung in allen Punktenzur Wärmebildung beitragen, insoferne nämlich da-bei Theile assimilirt und fest werden, mithin latenteWärme frei wird. Zweitens mufs man der Verdau-ung ihren Antheil daran zugestehen, wenn auchnicht einen so grofsen, als Edw. Rigby (An Essayof the theory of the production of animal heat.Lond. 1785. 8.) annahm. Drittens ist jede Muskel-bewegung, jede Nervenveränderung mit einem elec-trischen Procefs verbunden, und 'es ist nicht un-wahrscheinlich, dafs auch dadurch etwas Wärmeentwickelt werden kann, wie auch mit der Abnahmeder Nervenkraft sich dieselbe um etwas vermindert,man jedoch kaum das Erkalten der Leiche auf einedirecte Weise mit dem Aufheben des Nervenein-flusses zusammenstellen kann. Vergl. B. C. Bro-die’s Neue Versuche über das Athemholen und denEinflufs des Gehirns auf die Erzeugung thierischerWärme. Aus Philos. Transact. 1812. in Gilbert’sAnnalen 1814. St. 1. S. 80. — Extrait d’un Me-moire de M. Ghossat sur l’influence du Systemenerveux dans Ia production de la chaleur animale.Bull. Philom. 1820. p- 101 — 105.
Vielleicht dafs bei den Thieren von geringerWärme, wie bei den Amphibien, das so sehr un-