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Menschen haben, selbst wenn ihr Wachsthum ganz-lieh beendigt ist, eine oder beide Lungen kleiner ‘
als gewöhnlich- sie können ferner durch ehmalige ^
Krankheitszustände theilweise, oft in sehr grofserAusdehnung, gegen die Aufnahme der Luft geschlos-sen und unbrauchbar seyn, und wir finden wenige ' : 1
Leichen alter Menschen, in denen die Lungen völ- fIWl
lig gesund wären, selbst von der Farbe abgesehen,wovon hernach. ^
Ein sehr achtungswerther Naturforscher, Abild- " Jt
gaard (Nord. Archiv. 1. B. S. 2.) sagte, dafs erdurch Versuche an sich selbst, dessen Brust zu den. kleinen gehöre, gefunden habe, dafs er bei jedemAthemzuge drei Kubikzoll Luft einathme. Später- tt,
hin (das. S. 205.) bestätigte er, dafs er bei ruhigem and
Athemholen jedesmal nur drei Kubikzoll Luft auf- Ui
fange; bei jedem sechsten oder siebenten Zuge ah
schöpfe er jedoch etwas tiefer, so dafs fünf bis sie- wl!
ben, zuweilen auch wohl fünfzehn Kubikzoll ein- als
drängen. Durch sechszehn auf einander folgende tei
Züge, deren jeder so tief war, dafs sie kein driik- er
kendes Gefühl hinterliefsen, habe er bald vierzig, bald 25
achtundsiebenzig, bald neunzig, höchstens sechs-undneunzig Kubikzoll auageathmet, also jedesmal y
drei bis sechs. Er fügt jedoch selbst hinzu, dafs ^Herholdt, der eine geräumige Brust habe, jedes-mal zwanzig bis neunundzwanzig Kubikzoll athme,
M. F. K eutsch (Diss. de actione Gas oxygenii
per pulmones respirati. Havn. 1800. Nord. Arch. ^
II. 1. S. 184.) will in seinen an sich, doch viel-