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2,2 (1828)
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und Strahlthieren; bei andern bilden sie Säcke, die wiederum zumTbeil in einiger Hinsicht den Lungen etwas ähnlich sind, wiebei denjenigen Gasteropoden, die auf dem Lande leben, und inihren Lungensack nur Luft aufnehmen, wie auch mit den ana-logen Säcken der Arachniden der Fall ist; in anderer Hinsichtaber doch am besten Kiemensäcke genannt werden, da sie of-fenbar mit den aus 'dem Wasser luftschöpfenden Kiemensäckender Annulata, als z. B. Aphrodite, Hirudo, der Ascidien, undselbst unter den Fischen mit den Lampreten," der Myxine u. s. w*zu vergleichen sind. Die Lungen haben immer einen besondernApparat zur Aufnahme der Luft, als den Kehlkopf und die Luft-röhre, deren Abwesenheit die Kiemensäcke um so mehr als sol-che betrachten läfst, da ihre Form endlich ganz in die der Kie-men übergeht, la man könnte sagen, sie wären, wenigstenszum Theil, nur Organe, welche die Hautrespiration vergröfser-ten, welche letztere endlich wohl allein bei den Thieren übrigbleibt, wo wir keine Respirationsorgane auffinden können.

Anm. 7. Die Insekten stehen hinsichtlich ihres Athmenssehr einzeln da. Bei allen den andern Thieren nämlich, wowir Respirationsorgane kennen, wird in diesen das Blut verän.dert, und diese Veränderung ist das Wesentliche der Function.Bei den Insekten hingegen wird die Luft, welche durch dieStigmata aufgenommen ist, in die Tracheen und von diesenin den vielfachsten Verzweigungen zu allen Organens selbstgebracht. Man kann die Stigmata zur Noth mit den Ein-gängen zu den Kiemensäcken vergleichen, allein da von jenenaus die Tracheen sich verbreiten, diese hingegen geschlofsensind, so ist diese Zusammenstellung von nicht gröfserem Werth,als die, wo man die blasenförmigen Erweiterungen der Tracheenbei Käfern, Dämmerungsvögeln u. s> w. mit Lungen vergleicht.

Wenn die Luft bef den Vögeln aus den Lungen in dieLuftzellen und aus deren Gängen in die Knochen tritt, so istdas doch nicht so viel, als wenn die Luft bei den Insekten analle und jede Theile ihres Körpers geführt wird, um auf die-

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