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arm biege, dafs die Fläche der Hand gegen dieSchulter zu liegen kommt, fühle ich doch den Pulsder Speichenarterie sehr gut, und sehe ich am lin-ken Vorderarm das Pulsiren der oberflächlich lie-genden Arterie.
Ich kann mir auch nur durch den Stofs, dendie Arterie bei dem Einströmen der Blutwelle ausdem Herzen empfängt, erklären, warum das Blutaus den verwundeten Arterien stofs- oder sprung-weise hervorgetrieben wird, denn die Arterie selbstkönnte das nie bewirken. Wenn auch daher dasHerz weggenommen wird, so hört aller Puls auf;und wenn die Arterie unterbunden wird, so hörtder Puls unter dieser Stelle auf. Mit Recht be-merkt Lamure, dafs Galen in seinem viel be-sprochenen Versuche, wo er eine Arterie um einRohr band und den Puls darauf unter der Stelleverschwinden sah, den Faden zu stark zusammen-gezogen und also die Arterie unterbunden habenmüsse, ( denn sonst schlägt die Arterie unter derStelle fort, wie vorzüglich Vieussens in Öffentlichangestellten Versuchen gezeigt hat. Es ist ja auchnichts mehr, als ob eine Strecke der Arterie in einknöchernes Rohr verwandelt ist, wodurch der Pulsnicht aufgehoben wird, wie oben erwähnt ist.
Wo das Herz das Blut in die Arterien stöfst,da mufs also auch ein Puls seyn, der sich wenig-stens durch das stofsweise Austreiben des Bluts zuerkennen giebt. Ich begreife daher nicht, wie Rosa(I. p. 339.) der Schildkröte den Puls absprechen