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feinte Seite leichter vortreten, obgleich auch die anihm liegende ihren Stofs ausübt und daher .arterielleFurchen in den Knochen bildet, z. B. an den Sche-delknochen. Man hat es öfters ganz passend mitdem Fortschleudern der Schläuche einer Feuerspritzeverglichen, die in jene immerfort Wasser stöfst;nur dafs hier einfache, bei den Arterien ästige Ka-näle sind, die bewegt werden. Man sieht auch da-her die Aeste mit den Zweigen zugleich vor, dannwieder zurück, wieder nach vorne treten und sofort, und hält man die Hand zugleich an das Herz,so beobachtet man den Puls der Arterien mit demdes letzteren gleichzeitig (isochronisch).
Es kommt auch daher nicht darauf an, ob diePulsadern verknöchert sind; sie werden dennochdurch den Herzschlag nach vorne, nach hinten oderzur Seite geworfen, wie es ihre Lage mit sich bringt.Dieser Umstand allein widerlegt auch schon auf dasbündigste die Hypothese, der sich die mehrstenAerzte hingegeben hatten und zum Theil noch hin-geben, dafs die Arterien nämlich von dem einstrü-menden Blute erweitert würden, und sich dann wie-der zusammenzügen, auf das Neue erweiterten undso weiter, und wo man diese angebliche Erweite-rung (Diastole) der Arterie, wodurch sie an den siebetastenden Finger drückte oder klopfte, als dieUrsache des Pulses ansah. Wäre diese Theorierichtig, so müfste nothwendig bei der Verknöche-rung der Arterien, wobei z. B. die Aorta zuweilenein langes knöchernes Rohr bildet, und bei der da-
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