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Anm. 2- Ueber Jen Einflufs Jes Gehirns und Rücken-marks auf die Bewegung des Herzens ist in neuerer Zeit vonlc Gallois, Wilson Philip und Andern sehr viel gestritten, mirscheint aber die Sache zu ausgemacht zu seyn, um dabei zu ver-weilen. Wilson findet es unerklärlich, dafs das Herz bei ei-nem Thier, dem man das Gehirn und Rückenmark genommenhabe, noch schlagen könne, und dessen ungeachtet von ihnenaus erregt werde: mir scheint es aber sehr deutlich. In demregelmäfsigen Zustande nämlich ist die Wirkung des Nerven-systems auf das Herz ungestört und dieses von jenem abhän-gig; dadurch ist aber nicht das Aufhören aller Kraft des Her-zens gesetzt, wenn Hirn- und Rückenmark weggenommen sind ;nun ist auch noch immer etwas auf den Theil der Nervensub-stanz zu jjeben, die im Herzen vorhanden und mit ihm zunächstverbunden ist.
Le Gallois Expe'riences sur le principe de la vie, notam-ment sur celui des mouvemens du Coeur et sur le siege de ceprincipe. Paris 1812- 8- — Gegen le Gallois: An Experi-mental lnquiry into the laws of the vital functions. Ed. 3.Lond. 1826- 8- — Will. Clift Experiments to ascertain theinfluence of the spinaL marrow on the action of the heart inGshes. Phil. Transact. 1815- P. 1- p. 91 — 96-
So gewifs aber der Nerveneinflufs überhaupt ist, und wohlkeine Oscillation einer Muskelfaser ohne den Gegensatz derNervensubstanz gedacht werden kann , so wenig darf manhier ein besonderes Walten einer Nervenkraft für den Kreislaufannehmen, und selbst die Phantasie kann schwerlich an dendürftigen Vergleichungen mit Sonnen und Planeten und dergl.Gefallen finden.
G. E. Vend die elliptische Blutbahn. Würzb. 1809- 8-J. Hnr. Oesterreicher Versuch einer Darstellung der Lehrevom Kreisläufe des Bluts. Nürnb. 1826- 8- Eine Schrift die,bis auf diese kleine Ausschweifung, Lob verdient.
Anm. 3- Wenn oben gesagt ist, dafs sich die Kammernoder die Vorkammern zugleich zusammenziehen, so spricht es