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Kammern, und die in diese eintretenden Klappen-ringe (annuli valvulosi, oder in der vordem Kam-mer valvulae tricuspidales, in der hintern valvulaemitrales) sind durch ihre sehnigen Fäden so an diePapillarmuskeln geheftet, dafs sie bei der Ruhe derKammern festgehalten werden, .das Blut also leichtin diese eintreten kann, die während der Zusam-menziehung der Vorkammern erschlafft und leer sind.
Man hat oft gefragt, ob alles Blut aus den Vor-kammern und eben so aus den Kammern bei derenjedesmaligen Zusammenziehungen ausgeleert wirdoder nicht? Bei einem völlig regehnäfsigen Zustandesollte man jenes wohl erwarten: allein wenn sichdie Vorkammern nicht kräftig genug zusammenzie-hen; wenn die Klappenringe nicht ganz frei, son-dern ^elleicht mit Auswüchsen von abgesetzter pla-stischer Lymphe bedeckt sind; so mag leicht beiden Zusammenziehungen der Vorkammern etwasBlut in die Venen zurücktreten, oder in den Vor-kammern Zurückbleiben; und eben so, wenn ent-weder die halbmondförmigen Klappen (wie in derAorta so oft, besonders bei älteren Leuten ge-schieht,) verknöchern und dem Blute den Austritt3us der Kammer in die Arterie immer mehr er-schweren, so bleibt auch in jener immer mehr Blutzurück; verschlössen aber die Klappenringe denEingang zu den Vorkammern nicht genau, so könnteauch bei den Zusammenziehungen der Kammernleicht in jene etwas Blut zurückgetrieben werden.
Magendie (Physiol. II. S. 292.), wie früher
II. 2te Abth. T
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