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2,2 (1828)
Entstehung
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angegebene Art beobachten kann. Wahrscheinlich sind auchdie Bläschen und Fädchen an der Haut des Spulwurms (Ascarislumbricoides), wenigstens grofsentlieils, zur Einsaugung bestimmt;hin und wieder finden Wir auch selbst die Einsaugung gefärbterMaterien sehr grofs, wi& bei den bandförmigen Würmern, sodafs sie leicht eine andere Farbe annehmen (Entoz. 1. p. 270.p* 275.)» ohne dafs wir jedoch dabei die Organe der Einsau-gung kennen.

So stark kenne ich weiterhin unter den wirbellosen Thie-ren die Einsaugung freilich nicht, doch wird ein näheres Stu-dium der Lebensweise derselben uns gewifs noch manches Aehn-liche darstellen; die Kiemen und vielerlei Anhängsel mögen beiihnen zum Theil wenigstens zur Einsaugung dienen.

Die Haut der Fische ist, wie die der Vögel, wohl überall sobeschaffen, dafs an eine Einsaugung durch dieselbe nicht zu den-ken ist. Bei den Amphibien hingegen ist die Einsaugung sehrgrofs, und wenn sie matt und eingeschrumpft sind, erholen sie.sich gewöhnlich bald im Bade, und wer Schlangen, Eidechsenu. s. w. länger lebend erhalten will, darf durchaus nicht unter*lassen, sie zuweilen in Wasser zu setzen. Eine Stacheleidechse,die Ehrenber.g mir aus Aegypten mitgebracht hatte, und diesehr eingeschrumpft war, erholte sich ziemlich im Wasser; einedurch Karl v. Schreibers Güte erhaltene Lacerta apus Pall.(Pseudopus Merrem) blieb stundenlang im lauen Wasser siz-zenf von Fröschen und Salamandern ist es auch bekannt, dafssie Wasser verlangen, Schildkröten ebenfalls.

Auf x die Einsaugung durch die Lungen ist bei den Amphi-bien wohl kaum zu rechnen, da die Lungen der mehrsten der-selben zu einfach sind, und ihr Einathmen mit sehr geringereigener Kraft geschieht. Bei den Vögeln mag die Lungenein-sauguirg nicht gering seyn, doch fehlen uns darüber die Beweise,die jedoch, wie ich glaube, nicht so schwer zu erhalten seyndürften. Bei deu Fischen könnte wohl* etwas auf die Kiemen,zu rechnen seyn.

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