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und geht mit dem arteriellen Blute wieder aus denLungen. Das in die Lungen unmittelbar Gebrachteaber wird auch von den feinen Lungengefäfsen aufge-nommen, ist gleich der Luft-Einwirkung ausgesetzt,und kann daher auch wohl gleich mit dem arteriellenBlute fortgeleitet werden. So etwas würde bei derEinsaugung anderer Venen nirgends statt finden.
Anm. t. Die großen Einwirkungen des Quecksilbers »ufden menschlichen Körper sind längst bekannt: namentlich fandman, dafs Einreibungen desselben, sie mochten geschehen, wosie wollten, in die Fufssohle sowohl, als in die innere «arteHaut der Backen, und eben so gut als die Räucherungen, Spoi-chelflufs und Heil ung der Lustseuche liervorbrachten. SilberneMünzen wurden von dem Speichel damit behandelter Menschenauf der Oberfläche amalgamirt, über welche, und andere ahn*liehe Erscheinungen ich auf Haller (Eiern. V. p. 85«) ver-weise» Eben derselbe führt mehrere Zeugen darüber an, .dafsin den Knochen solcher Kranken, regulinisches Quecksilber ge«funden sey, und einen nfeuern Fall der Art führt Herrn. Fr.Kilian (Anat. Untersuchungen über das neunte Hirnnerven-paar. Pestb. 1822- 4* S. 1210 bei Beschreibung des Anat. Ka-binets in Strasburg an. In dem cariösen Schedel eines Veneri-schen nämlich fand man 1785 Quecksilber und auch noch im-mer späterhin, und zwar nun in unendlich kleinen Kügelchen,die sich nur dem bewaffneten Auge zeigten. Otto f selteneBeobachtungen. Zweite Sammlung. Berlin 1824« 4* S. 36-)hat selbst zwei Fälle beobachtet, wo an der Beinhaut und inden Knochen Quecksilber vorhanden war.
Autenrieth und Zeller (Ueber das Daseyn von Queck-silber, das äufserlich angewandt worden, in der Blutmasse derTbiere. In Reil’a Archiv B. 8. $. 213 — 263.) bemerkten mitRecht, dafs ehemals viel gröfsere Gaben von Quecksilber ange-wandt worden, und daher das häufige Vorkommen desselben im