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Gekrösdrüsen zerstört werden. Hier ist also wohlkeine Einsaugung.
Wenn andere, wirklich feste Stoffe im Blut,aber nicht im Chylus gefunden werden, so fragtsich: geschieht dies immer, oder aus speciellen Ur-sachen; oder glaubt man es wegen mangelhafter Ana-lyse? Dafs specielle Ursachen hier oft einwirken, lei-det keinen Zweifel. Haller (Eiern. Physiol. VII.p. 207.), wo er von Hunter’s Versuchen und sei-nen eigenen und denen seiner Schüler spricht, sagt,dafs er zwar den blauen Saft des Heliotropiums, dener in den Magen von Thieren eingespritzt, aber nichtdie rothe Farbe der Farberröthe, noch die gelbe desSafrans, im Chylus wiedergefunden habe. Seiler undFicinus (Versuche über das EinsaugungsvermögenVenen der und Untersuchungen über die Saugadern derMilz. Im zweiten Bande der Dresdn. Zeitschrift fürNatur und Heilkunde. S. 317—421.) haben durch eineReihe sehr interessanter Arbeiten dargethan, dafseine Menge Stoffe, deren Uebergang in den Chylusman kürzlich geläugnet hatte, sich wirklich darinfinden. Nach ihrer (S. 413.) mitgetheilten Tabelleblieben sie über die Aufnahme des Indigo und desArseniksalzes in den Chylus ungewifs; aufgenommenwaren aber Färberröthe; Curcuma; blausaures Kali;Kaliblei; Silbersalpeter. Da solche Stoffe aufge-nommen werden konnten, so darf man wohl glauben,dafs auch alles Uebrige unter günstigen BedingungenEingang finden kann, und wenn von wirklicherEinsaugung die Rede ist, so hat man wohl nirgends
Ursache