langsameren Fortbewegen des Bluts an diesem schongenug haben, noch überdiefs einsaugen sollten.Wozu würde auch überall die Lymphe so sorgfältigin die Winkel der Drosselvenen und Schlüsselbein-venen geleitet, wenn die Venen an allen Orteneinstigen.
Irre ich mich aber nicht, so giebt es nur zweiPunkte, die für die Einsaugung der Venen zu spre-chen scheinen.
Der eine ist* dafs von den in den Darmkanalgebrachten Materien, sich einzelne bei den damitangestellten Versuchen nicht im Chylus, wohl aberim Blut fanden.
Hauptsächlich hat sich diefs bei einigen rie-chenden Stoffen gezeigt: es fragt sich aber wohlsehr, ob diese wirklich durch Gefäfse eingesogenwerden, oder nicht vielmehr die benachbarten Theiledurchdringen, wie Ejnmert (in Meckel’s Archiv4. B. S. 203.)' von dem an die unverletzte Hautdes Rückens von ein Paar Kaninchen gebrachten Oelder bittern Mandeln alle Zufälle beobachtete, welchedie Blausäure hervorbringt; unter der Haut aber ro-chen alle Schichten der Muskeln bis auf die Kno-chten nach jener Säure. Es mögen also recht wohlKampfer, Terpentin und Dippels-Oel in den Zot-ten Alles durchdringen, und sowohl in das Blut,als in den Ghylus gelangen, und wenn sie in die-sem nicht bleiben, so mögen sie vielleicht darin nichtfigirt werden können, es kann aber auch seyn,dafs sie bei dem mehrmaligen Durchgang durch die