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2,2 (1828)
Entstehung
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kauenden Thieren, wo mir auch die Anzahl der zumTheil zusammenfliefsenden Gekrösdrüsen kleinerscheint, mögen die übrigen vielleicht eben so zahl-reich seyn, allein sie sind zum Theil auffallend klein.Bei den Vögeln sind blos ein Paar Drüsen auf je-der Seite des Halses; im Gekröse und in den übrigenTheilen fehlen sie. Die Amphibien und Fische ha-ben gar keine einsaugenden Drüsen.

Wie man sonst gewöhnlich Oeffnungen derSaugadern in den Darmzotten annahm, so stellteman sich auch ehmals ihren Anfang an allen andernOrten mit offenen Mündungen vor, ohne zu beden-ken, das dabei gar kein Anfüllen dieser Gefäfse mitQuecksilber möglich seyn würde. Höchst wahr-scheinlich saugt die ganze Oberfläche derselben ein,mit Poren, die wenigstens so fein sind, dafs keinQuecksilber rückwärts durchfliefsen kann.

Bei dem schnellen Fortströmen der in ihnenbefindlichen Flüssigkeiten wird die neue Aufnahmeum so leichter seyn, und alles um sie Befindliche,dafs dessen fähig ist, wird gleichsam in sie gezogen.

Es haben manche, namentlich John Hunter,geglaubt, dafs sie mit Auswahl aufnähmen, alleindiese kann in nichts Anderem bestehen, als dafs sienur das, was flüssig, oder genug erweicht ist, auf-saugen: so dafs indem die Arterien etwas absetzen,das von den Theilen angezogen und assimilirt wird,Anderes dagegen frei wird, was die einsaugendenGefäfse fortschaffen. Die Knochen der mit Färber-röthe gefütterten Thiere werden roth; setzt man