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wie billig, spricht aber selbst nur für die Einsaugung der Saug-adern, wie W. und J. Hunter, Hewson, Cruikshank,Mascagni, Soemmerring, Blumenbach u. s. w. In ebendem Sinn ist die folgende, an eigenen Erfahrungen reiche "Schrift abgefafst: D. Nicolaus Oudeman de venarum praecipuemeseraicarum fabrica et actione. (Lingen.) 1794- 8*
A n m. 3. So wenig ich je bei Menschen und bei SäugthierenAnastomosen der Saugadern und Venen als normal zu betrach-ten Gelegenheit gefunden habe, eben so wenig habe ich sie beiSeeschildkröten bemerkt, die ich öfters injiciirt habe. Ich habenur einen Fisch, einen grösseren Lachs, ausspritzen lassen, dasah ich auch keinen Uebergang an den Wandungen der Bauch-höle, die mit unzähligen einsaugenden Gefäfsen bedeckt sind.Fohmann's treffliche Arbeit scheint mir auch hier noch nichtbeendet.
Bei den Vögeln nehmen jetzt die Anatomen, welche sie zu-letzt untersucht haben (Tiedemann, Fohmann, Lautli,Lippi), den unmittelbaren Uebergang der einsaugenden Ge-fäfse in die Venen als völlig erwiesen an: mir ist die Sachenoch immer dunkel. So wie man die einsaugenden Gefäfse anden Fölsen einer Ente mit Quecksilber füllt, sieht man auchdieses bald in den Lendenvenen: diefs ist beständig, allein allerMühe ungeachtet habe ich die Vereinigung nicht sehen können.Es scheint zuerst, als ob gradezu grofse einsaugende Gefäfse indie Lendenvenen übergingen, wie in Lippi’s Figuren; alleinöffnet man die Vene, so sieht man keinen Eintritt der Saug-adern in.dieselbe, sondern man kann die einsaugenden Gefäfsebis iA die Nieren verfolgen, und irre ich nicht, so ist hier dieVerbindung, oder das Extravasat, wodurch die Lendenvenen ihrQuecksilber erhalten.
Bei dem zarten Bau dieser Nieren wäre ein leichter, abereigentlich falscher Uebergang des Quecksilbers hier nichts Auf-fallendes : geht doch in den festeren, menschlichen Nieren dieeingespritzte Masse so leicht in Unrechte Wege. Auf der an-dern Seite sind die Nieren der Vögel sehr grofs, und es wäre