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driäten und hysterischen Weibern, nach oben und unten aus-gestofsen werden kann, ist oft fast unglaublich. Ich habeein ältliches Frauenzimmer gekannt, das immer von Zeit zuZeit Blähungen aufstiefs, allein wenn sie mit einem Fingergleichviel gegen welchen Theil ihres Leibes drückte, so gingensie in ununterbrochener Folge auf das schnellste ab. Wahr-scheinlich«war sie zufällig auf diese starke Sympathie ihresMagens und ihrer Haut aufmerksam geworden, und bedientesich nachher dieses Mittels, wenn sie sich von Luft aufgetrie-ben fühlte.
Anm. 2. Wie die Contenta überhaupt, namentlich aberaueh der Koth und die Luft des Darmkanals verschieden sind,so sehen wir auch die verschiedenen Theile desselben von ver-schiedenen Würmern bewohnt. Der Springwurm, oder dieAscaride (Ascaris vermicularis Lina. Oxyuris vermicularisBrems.) lebt vorzüglich im Mastdarm, doch aber,auch imübrigen Dickdarm, wenn er häufig ist, ja kriecht wohl in dieScheide bei älteren Personen. Der Ilaarkopf (Trichocephalusdispar) lebt vorzüglich im Blinddarm, doch habe ich'ihn auchim ganzen Grimmdarm gefunden. Der Spulwurm (Ascaris lum-bricoides) lebt im dünnen Darm, wo auch die BandwürmerVorkommen. Von diesen ist der schmalgliedrige Bandwurm( Taenia Solium) dessen einzelne Glieder auch wohl Kürbiswür-mer (vermes cucurbitini) genannt werden, am weitesten ver-breitet; der breitgliedrige Bandwurm (Botlirioceplialus latusBrems. Taenia lata Linn.) kommt nur in Rufsland (Poh-len?), Preufsen, einem Theil der Schweiz und Frankreichshäufig vor, ist hingegen in andern Ländern sehr selten. Derschmalgliedrige kommt überall in Europa vor; Olfers hat mirauch Exemplare desselben vom Neger verschafft. Vor einigenJahren erhielt ich eine Menge Bandwürmer, die hier einemFrauenzimmer abgegangen waren, und zwar schmal- und breit-gliedrige zugleich, Beide mit Köpfen. Das ist der einzige Fallder Art, den ich bestimmt kenne.