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Jurine angestellten Versuchen, mit denen sie hin-sichtlich der vorkonunenden Gasarten iibereinstim-raen, allein insoferne in Widerspruch stehen, alsJurine annahm, dafs die Kohlensäure vom Magenbis zum Mastdarm abnehme, wovon hier das Ge-gentheil gefunden ward.
Leuret und Lassaigne (p. 151.) fanden inhundert Theilen Luft aus dem dünnen Darm einesmit Fleisch genährten Hundes: 30 Kohlensaures Gas;60 Stickgas; 10 gekohltes Wasserstoffgas; im dik-ken Darm desselben; 15 Kohlensaures Gas; 45 Stick-gas; Kohlenwasserstoffgas 40.
Anm. 1. Die geruchlosen Winde bestehen nach Four-croy aus Kohlensaurem Gas; die stinkenden aus KohlensauremGas und gekohltem Wasserstoffgas; seltner enthalten sie geschwe-feltes Wasserstoffgas, welches sich bei der Annäherung einesLichtes entzündet.
J. Bapt. van Helmont (Ortus Medicinae. Amst. 1652.4-De Flatibus p. 341.) stellte schon die Unterschiede der Luft inden verschiedenen Theilen des Nahrungskanals als beständigdar. ,, Ructus sive flatus originalis in stomacho, prout et flatusilei, extinguunt flammam candelae. Stercoreus autem flatus, quiin ultimis formatur in{estinis, atque per anum erumpit, trans-missus per flammam candelae, transvolando accenditur, ac flam-mam diversicolorem, iridis instar exprimit."
Sam. Magnus { Diss. de aere, quem primae viae^conti-nent. Traj. ad Viadr. 1795- 8.) bekämpft mit Recht, die vonOkel und Andern (Im Journal der Erfind. St. 1 und 80 auf-gestellte Meinung, dafs nur im krankhaften Zustande sich Luftim Darmkanal entwickle; allein was diese Luft für einen eige-nen Nutzen zur Auflösung der Nahrungsmittel haben soll, wieSeine Hypothese lautet, sehe ich noch weniger ein.
In welcher Menge aber die Luft krankhaft, bei Hypochon-