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2,2 (1828)
Entstehung
Seite
227
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man zuweilen ein Dannstück von ilim eingesclinürt und bran-dig gefunden.

A n m. 2 * Die Säugthiere Laben in der Regel nur EinenBlinddarm, doch nähern sich einige derselben, wie in der Bil-dung des Beckens, und andrer Theile, so auch darin den Vö-geln, dafs sie, wo der dünne Darm in den dicken übergeht,zwei, jedoch sehr kleine Blinddärme haben, z. B. der Ameisen-bär (Myrmecophaga didactyla), der Klipdas (Hyrax capensis).Bei diesem fand Pallas höher am Grimmdarm noch ein drit-tes Blinddärmchen, das Meckel wohl mit Recht für ein Diver-ticulum hält, obgleich jetzt nicht darüber entschieden werdenkann, da wir blos die Anatomie eines Individuums von Pallaskennen. An den Vögeln erscheint wenigstens in der Art häufigein Diverticulum am dünnen Darm, das ohne Frage den Ortbezeichnet, wo sich bei dem Küchlein der Dottergang einsenkte:vergl. James Macartney Account of an Appendix to thesmall intestines of Birds. Philos. Transact. 1811- p. 257 260-Tab. III. Meckel hält das Divertikel, das am menschlichenDarm nicht so gar selten vorkommt, ebenfalls für ein Ueber-bleibsel das Gangs des Nabelbläschens: ich habe mich aber sowenig, als Emmert, von dem Daseyn dieses Ganges überzeugenkönnen; gewöhnlich kommt zwar das Divertikel am Ileumvor, allein auch anderswo; so sah ich es kürzlich am Zwölffin-gerdarm; zuweilen kommen ein Paar, Divertikel am Darm vor:mehr davon im letzten Buche.

Bei vielen pflanzenfressenden Säugthieren ist der Blinddarmaußerordentlich grofs, wie bei dem Pferde, den Wiederkäuern,sehr vielen Nagethieren u. s. w. so dafs man ihn als einen zwei-ten Magen betrachten kann, in dein die Verdauung sehr kräftigwirkt, so dafs "die eigentliche Kothbildung erst im Grimmdarmanfangt.

Bei den Vögeln, welche große Blinddärme besitzen, z. B.die hühnerartigen (Huhn, Fasan, Pfau) fand ich imiper im blin-den Ende desselben einen gelben, weichen Koth. ungefähr wieim letzten Theil des Ileums bei dem Menschen, während der

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