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Da die Längsfasern der Muskelhaut in dreiBündel getrennt den Grinimdarm umgeben, so wirder in grofse blasige Behälter abgetheilt, in welchender Koth länger verweilen kann und seine Gestalt er-hält (faeces formantur), während im Mastdarm hin-gegen die Längsfasern nicht blos den ganzen Umfangeinnehmen, sondern auch sehr verstärkt sind, um beiihren Zusammenziehungen desto kräftiger gegen dieQueerfasern des Mastdarms und gegen die Schliefs-muskel des Afters zu wirken. Sie verkürzen underweitern dadurch den Darm, während die Hebe-muskel und die Steifsbeinmuskeln den After hebenund ebenfalls auseinander ziehen, so dafs unter derBeihülfe der Bauchmuskeln und des Zwerchfells derKoth ausgeleert wird.
Den ersten Reiz dazu giebt die Anhäufung desKoths selbst, welche den Mastdarm erweitert, aufdie Hebemuskeln drückt und gegen die Schließmus-keln wirkt. Nun zieht sich der Darm zusammenu. s. w. Ist der Reiz sehr stark, so geschieht allessehr rasch, wie vorzüglich bei der Ruhr, wo garkein Koth, oft nur etwas Schleim oder blutigesWasser ausgeleert wird, bei der Gallenruhr u. s. w.
Anra, i. Der wurmförmige Anhang scheint, vielleicht umden in ihm abgesonderten Schleim leichter auszuleeren, mit gro-ßer Reizbarkeit versehen zu sein. Er wird daher leicht entzündetund brandig. So hat hier der verstorbene D. Bremer einenFall beobachtet, wo die (freilich mit Unrecht) gegen Würmergegebene Zinnfeile in den wurmförmigen Anhang gerathenwar, und so Brand und den Tod bewirkt hatte. Eben so hat
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