Druckschrift 
2,2 (1828)
Entstehung
Seite
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Aussonderungen dieser Flüssigkeiten an eine gewissePeriodicität gewöhnt, so dafs die letzteren zur Zeitder Verdauung leichter herbeifliefsen; sehr viel istaber auch auf die Bewegungen des Darms zu rech-nen, der durch diesen Reiz mehr absondert; diei Gänge, welche die Galle und den pancreatischenSaft aussondern, werden ebenfalls bewegt und ge-öffnet, so wie jene Bewegungen auch die innigereMischung aller Flüssigkeiten besorgen. Endlich istbei diesem allen noch auf die Mitwirkung derAthemwerkzeuge zu rechnen, indem das Zwerchfellund die Bauchmuskeln nothwendig dabei auf dieBaucheingeweide einen immer wiederkehrendenDruck ausüben.

Man hat hin und wieder geglaubt, dafs bei derVermischung des Speisebrei’s mit der Galle unddem pancreatischen Safte sogleich eine Fällung, oderScheidung entstände, so dafs der Ghylus oder dieTheile, welche dem Körper zur Ernährung dienenkönnten, mehr nach den Wänden und die unbrauch-baren und auszustofsenden nach der Mitte des Darm-kanals gebracht würden; allein diese Trennung ge-schieht erst allmählich, so dafs man im Zwölffinger-darm und dem ersten Theile des übrigen Dünn-darms eine ziemlich gleichmäfsige weifsgraue Massefindet; nachmals aber werden die Auswurfsstoffe im-mer mehr getrennt, so dafs gelbe und braune Brok-ken erscheinen und in dem letzten Theile des Dünn-darms eine weiche gelbe, oder gelblicljbraune Koth-masse vorhanden ist.

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