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2,2 (1828)
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vielleicht auch mit etwas beigemischter Buttersäure)ab und verschwand gewöhnlich in dem Endstückdes dünnen Darms ganz, welches sie hauptsächlichvon der längeren und stärkeren Einwirkung derGalle herleiten. Eine Abweichung, wo Magensaftoder Dannsaft alcalinisch reagiren, leiten sie vondem schwächeren Nerveneinflufs her, wodurch dieAbsonderung anomal würde. Allein bei schwacherVerdauung mehrt sich ja die Säure, kommt sauresAufstofsen u. s. w. Sonst fanden sie freilich (S. 34.)bei durchschnittnem Vagus keine saure Reactiondes Magensafts.

§ 409.

Nachdem bisher die Thätigkeit des Magens,der Leber, der Milz und des Pancreas, betrachtetund das Nöthige über den Bau des Dünndarms ge-sagt ist, sind die Veränderungen zu berücksichtigen,welche der Chymus in dem letztem erleidet.

Der Speisebrei kommt tropfenweise durch denPförtner in den Zwölffingerdarm, und wohl um soschneller, je flüssiger er ist; gröfsere, schwerverdau-liche, oder gar unverdauliche Dinge bleiben länger,können selbst wochenlang im Magen Zurückbleibenund dann unverändert durch Brechen oder durchden Stuhl abgehen, ja sie können bis zum Todesich im Magen aufhalten.

"Während der Chymus in den Darm tritt, flie-fsen auch die Galle und der pancreatische Saft hinzuund vermischen sich mit ihm. Zum Theil sind die