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2,2 (1828)
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als hundert Arten untersucht habe. Ich kenne nur einen einzi-gen, den schon Cuvier (Lecons 3. p. 525-) erwähnt hat, indessen oberem Tlieile des Darms die innere Fläche die Zottentäuschend darstellt, das ist der schwimmende Kopf (Orthrago-riscus Mola); bei näherer Untersuchung findet man aber dochwesentliche Unterschiede. Es sind nämlich nirgends haarförmigezarte Verlängerungen, sondern platte, mehr oder weniger breite,aus einem harten Epitlielium gebildete Fortsätze, die sich aufdas Mannichfaltigste und Unregelmäfsigste theilen, so dafs einsolcher Fortsatz zehn bis zwölf wie zerrissene Spitzen bildet.So etwas kommt nie bei Säugthieren und Vögeln vor. Me-ckel nennt auch den Mugil Cephalus als mit Zotten versehen,Rathke behauptet es vom Sandaal (jAmmodytes Tobianus): al-lein bei beiden sind nur von Falten enstehende lange Fortsätze,die noch dazu bei dem Sandaal so isolirt stehen, dafs ich nichtbegreife, wie er das hat Zotten nennen können. Solche hatteich schon selbst in meinen Abhandlungen angegeben, z. B.S. 68. vom Zander (Perca Lucioperca), und habe sie bei vie-len Fischen gesehen.

Der von mir schon vor beinahe dreifsig Jahren aufgestellteSatz, dafs wahre Zotten nur bei den mehrsten Säugthieren und beisehr vielen Vögeln Vorkommen, behält also seine volle Gültig-keit , denn jene einzige Annäherung des Baus kann ihn wohlnicht, aufbeben. Wo die Zotten aber fehlen, da sind gewöhn-lich Falten vorhanden, wodurch die einsaugende Oberfläche,wenn gleich nicht so sehr, vergrößert wird; selten ist die innereHaut ganz glatt.

Anm. 2- Ich habe oben die Zotten cylindrisch genannt,wie sie auch Romanus Adolph Hedwig (Disquisitio ampul-lularum Lieberkühnii physico-microscopica. Lips. 1797- 40 be-schrieben und abgebildet hat, denn so habe ich sie unzähligeMale, ganz und queer durchschnitten, unter dem Mikro-skop gesehen, und ich glaube, dafs sie im allgemeinen nur platterscheinen, wenn sie zusammengefallen sind, namentlich, wennman sie, wie Ev. Home (Lectures Vol. IV. tab. 310 in dem,II. 2te Abth. O