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bei den Säugthiergn: über) dem Netze sich sehrfrei bewegen kann, welches den übrigen Thieren *ohne Ausnahme fehlt. Wir sehen auch bei denmehrsten derselben den Darmkanal überall stark be-festigt, und nur bei den Schildkröten, wo das Ge-kröse sehr grofs ist, tritt die Möglichkeit der freie-ren Bewegung ein. Ich habe auch bei den anderenThieren nie die sogenannte wurmförmige Bewegung(motus peristalticus) in der Art , wie bei denSäugthieren gesehen, wo ein Theil des Darmssich vor, ein anderer sich zurückschiebt, und dieDärme zugleich an vielen Stellen in verschieden-artigen Zusammenziehungen erscheinen. Es kannindessen jene wurmförmige Bewegung bei dem Men-schen, nach Verwachsungen durch ausgeschwitzteLymphe, gänzlich fehlen, ohne dals die Thätig-keit des Darms dadurch aufgehoben würde, undwir können wohl daraus schliefsen, dafs die pro-gressive Bewegung, welche auch bei dem ammehrsten befestigten Darm statt findet, z. B. imDickdarm der Säugthiere, im Darm der Vögel, fürdas Bedürfnifs ausreicht. Mehr aber mufs jenefreiere Bewegung unstreitig leisten können.
Anm. 1. Diese Bewegung hört nach dem Tode zuerst imDickdaxm; dann im Dünndarm; im Magen; und erst nach ge-raumer Zeit in der Speiseröhre auf, worüber ich Nysten’s Er-fahrungen §. 345* angeführt habe. Offenbar geschieht diefs nachder Stärke der Muskelsubstanz, die in der Speiseröhre stärkerals im Magen, in diesem stärker als im Dünndarm, und imDickdarm am schwächsten erscheint. Arv. Henr. Florman(Dias, de structura ligamentorum coli muaculosa adhuc dubia.