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2,2 (1828)
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weichung auch Nebenmilzen vor, namentlich beidem Menschen ziemlich häufig, selten gröfser alseine Kirsche, oft nur wie eine,Erbse; ich habe aucheinmal eine (jetzt auf dem Museum befindliche)Milz von gewöhnlicher Gröfse gefunden, die derganzen Länge nach völlig getrennt war, doch so,dafs das eine Stück schmaler als das andre ist;überdiefs ist noch eine kleine Nebenmilz daran.Ein Fall wo in einem Manne sechs Milzen vorhan-den waren, (fünf kleinere um eine gröfsere) ist imAnal. Review. I. p. 126- erwähnt.

Auch bei den Säugthieren sind schon öfters eineoder ein Paar Nebenmilzen gefunden. Haller(El. Phys. 6* S. 38S«) hat eine solche bei demMarder gefunden und führt auch Beispiele vonHunden an, Heusinger (Ueber den Bau und dieVerrichtung der Milz. Thionville 1817. 8. S. 63.)fand dergleichen in Ochsen, Schweinen, Schafenund vorzüglich mehrmals in Hunden, sagt auch, dafser kleine Nebeninilzen in Vögeln und Fischen äus-serst häufig gesehen. Bei Säugthieren habe ich sieauch gesehen, so wie öfters bei Fischen, allein niebei einem Vogel oder Amphibium. IN'itzsch, denich darüber mündlich befragt, sagte mir, so vieleVögel er untersucht, so habe er doch nie eine Ne-benmilz bei ihnen gesehen.

Die normale Lage der Milz ist bei den Säug-thicren, wie bei dem Menschen, an der linken Seile,des Magens, nur dafs sie wegen ihrer stärkerenAusdehnung in die Länge, bei jenen sich häufig zu-