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Zusatz.
Nachdem dieser Abschnitt bereits in den Druck gegebenist, erhalte ich die reichhaltige Schrift von Fr. Tiedemannund Loop. Gmelin: Die Verdauung nach Versuchen. J. B.Heidelb. u. Lpz. 1826. 4• Ich kann hier also nur die Resul-tate ihrer Untersuchungen über die Galle anliängen, und dieAbschnitte jenes Werks überden Speichel, den Magensaft u. s. vy,am Schlufs dieses Bandes in den Zusätzen benutzen.
Die Verfasser nehmen nach ihren Versuchen (S. 84-) iuder Ochsengalle folgende Bestandtheile an: 1. Ein riechen-des, bei der Distillation übergehendes Princip. 2- Gallenfelt.3. Gallenharz. 4. Gallen-Asparagin. 5. Pikromel. 6. Farbe-sloff. 7* Eine stickstoffreiche, leicht in Wasser, nicht in kal-tem, aber in heifsem Weingeist lösliche Materie. 8- Eine nichtin Wasser, aber in heifsem Weingeist lösliche thierisclie Mate-rie (Gliadin?). 9. Eine in Wasser und Weingeist lösliche,durch Galläpfeltinctur fällbare Materie (Osmazom?). 10- EineMaterie, welche beim Erhitzen einen Harngeruch verbreitet.11. Eine in Wasser, nicht in Weingeist lösliche, durch Säurenfällbare Materie (Käsestoff, vielleicht mit Speichelstoff?). 12.Schleim- 13. Doppelt-kohlensaures Ammoniak. 14 — 20, Talg-saures, ölsaures, essigsaures, cholsaures, doppelt-kobleosaures,phosphorsaures und schwefelsaures Natrum (nebst wenig Kali).21. Kochsalz. 22- Phosphorsaurer Kalk. 23. Wasser, welches91, 51 Procent beträgt.
In der Hundegalle fanden sie (S. 89-) 1- Ein riechen-
des Princip. 2. Gallenfett. 3, Wahrscheinlich Harz, jedochin kleiner Menge; daher sie wenig durch Rleizucker gefälltwird. 4- Pikromel. 5. Viel Farbpstoff. G. Eine Materie, dieaus der heifsen weingeistigen Lösung bei'm Erkalten niedcrfällt(Gliadin?). 7. Spciphelstoff oder' eine ähnliche Materie.8. Schleim. Hiervon scheint nur wenig in gelöstem Zustandein der Galle vorzukommen, da diese gar kein, oder sehr wenigkohlensaures Natrum enthält. 9. Wahrscheinlich talg- und öl-