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2,2 (1828)
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genlefst .Vorzüglich Baumrinden, und wenn, er sieauch mittelst seiner Zähne hinlänglich zerkleinernkann, so würde man bei seinem einfachen Magenund seinem kurzen Darmkanal die Verdauung derharten Nahrungsmittel nicht erklären können, wennnicht die grofse Magendrüse wäre. Von ähnlichenDrüsen ein Paar anderer Säugthiere, so wie von de-nen im Vormagen der Vogel, deren Darm ebenfallsnur kurz zu nennen ist, habe ich oben gesprochen,und wenn die Drüsen im Magen des Menschenauch nicht mit ihnen gleich zu stellen sind, so sindsie doch keineswegs unbeträchtlich.

Alle diese Drüsen geben einen sehr zähen undvielleicht dadurch um so kräftiger einwirkendenSaft, wenigstens halte ich seine schützende Einwir-kung auf den Magen für eine Nebensache, obgleichman sie oft blos als Schleimdrüsen betrachtet. .

Aufser diesen im Magen selbst bereiteten Flüs-sigkeiten, dürfen wir auf den Speichel ein grofsesGewicht legen, und die Einwirkung des Mund-sohleims und des Safts der Speiseröhre, welche sämt-lich in den Magen gelangen, nicht ausschliefsen.

So wenig aber eine Gährung oder eine Fäul-nifs der Nahrungsmittel, oder eine Kochung mit-telst der Wärme des Magens, wovon die Altensprachen, als Ursache der Chymification anzuneh-men ist, so kann man doch nicht in Abrede stel-len, dafs die genossenen Nahrungsmittel eben durchdie immerfort hinzukommenden Dauungssäfte immermehr die Spuren der Organisation verlieren und zur

völ-