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2,2 (1828)
Entstehung
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höchst schätzenswertlie Reihe genauer Untersuchungen mit gu-ten Abbildungen darüber besitzen, wobei ich mich vorzüglichauf K. Aug. Ramdohr (Abhandlung über die Verdauungs-werkzeuge der Insecten. Halle 1811- 4- mit 30 Kpft.), Marcelde Serres (Annales du Mus. T, 20- vier Aufs. Taf. 1416.)und Leon Dufour (viele Aufs, in den Annales des Sciencesnat. von 1824 und 25-) beziehe, da es hier zwecklos wäre indas Einzelne zu gehen. Genug wir sehen bei vielen Insecteneinen Magen mit inwendiger harter Haut und mit Reihen vonverschieden gestalteten Zähnen besetzt, die offenbar zum Zer-kleinern dienen.

Bei den zehnfüfsigen Crustaceen, den sowohl hart- alsweiebsebwänzigen Krebsen, und bei den Krabben ist im Magenein Knochengerüst, dessen mit Zähnen besetzte Stücke, wieKiefern durch Muskeln gegeneinander bewegt werden. Bei denBrancbiopoden hingegen hat Cu vier (Lecons T. IV. p. 128-)'nur kleine spitze Zähne an beiden Seiten hinten am häutigenMagen gefunden.

Unter den Mollusken finden wir bei ein Paar Gattungender Gasteropoden eine sehr auffallende Bewaffnung des Magens.Bei den Aplysien hat der zweite oder Muskelmagen inwendigmit breiter Basis locker aufsitzenJe rhomboidalische Knorpel,im dritten Magen kommen dünne spitze eben so locker auf-sitzende knorplige Zähne vor. Cu vier (Mollusques Tab. 3-)hat sie sehr gut abgebildet. Bei den Bullaeen sind dagegendrei so sehr mit den Schaalen der Mollusken zu vergleichendeKnochenstücke, dafs Joseph Gioeni (Descrizione di unanuova Famiglie e di un nuovo genere di Testacei. Napoli 1783-ß.) einen solchen Magen für eine vielschalige Muschel hielt;sehr lächerlich ist, was er von den Bewegungen dieses Thierssagt: Draparnaud indessen machte dem Traum bald ein Ende.

Sehr merkwürdig hinsichtlich dieser Theile ist, dafs wirvom Krebs wissen, dafs er den Zahnapparat seines Magens jähr-lich wie seine äufsere Schaale wechselt; die knorpligen Magen-zähne der Aplysien ersetzen sich gewifs auch leicht, und wenn