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Ganz anders verhält es sich hingegen bei denje-nigen Thieren, wo durch die Muskelkraft des Magensdie Nahrung zerrieben wird. Im stärksten Grade se-hen wir diefs bei den körnerfressenden Vögeln, de-ren Magen zwei starke Muskeln bildet, welche ge-gen einander mahlen, und diese Wirkung wird nochdurch verschluckte Steinchen unterstützt, mit de-nen das Futter vermischt ist, wahrend die innereharte hornartige Haut den Magen selbst vor Ver-letzungen bewahrt.
Diesen zunächst möchte ich den starken, in-wendig mit einer harten, leicht trennbaren Hautausgekleideten Muskelmagen der Cephalopoden, wo-rüber ich auf die Abbildungen in Guvier’s Mol-lusques verweise, und den der Aphrodite aculeata(Pallas Miscell. Zool. Tab. VII. Fig. 11. 12.) stel-len. John Hunter (On the Gillaroo-Trout inObss. on certain parts p. 1S1—86) erwähnt einesstarken Muskelmagens einer Forelle; unter den Fi-schen, die ich zergliedert, habe ich bei keinem ei-nen so muskulösen Magen gefunden, als bei demMugil Gephalus, wo er auch zugleich sehr klein ist.
Bei sehr vielen Thieren ist es nicht die Mus-kelkraft des Magens, welche die Nahrungsmittelzerreibt, sondern die in dem Innern desselben an-gebrachten knöchernen, knorpeligen oder hornarti-gen Theile, welche geradezu wie Zähne zerkleinern.
Anm. 1. Ueber die Kraft des Muskelmagens der Vögelhaben Re di (Esperienze intorno a diverse cose naturali. Fi-renze 16S6- 4- p- 71—78-)> Re’aumur (Sur la digestion des