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2,2 (1828)
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findet. Leicht leiden daher die zarten Wurzeln,leicht ist die dünne Schmelzlage der Krone irgend-wo verletzt, und nun stirbt die darunter liegendeKnochensubstanz ab, die Hole der Krone wird nachaufsen geöffnet, und der Zahn unbrauchbar und eineQuelle der peinlichsten Schmerzen,

Anm. 1. Die Zähne der Menschen und der Säugthiereunterscheiden sich dadurch von den Zähnen der Amphibienund Fische, dafs sie wirklich eingekeilt sind und bleiben, sodafs es widernatürlich ist, wenn die Wurzeln (in seltenen Fäl-len) mit den Zellen, worin sie stecken, verwachsen.

Die hornartigen, wurzellosen Theile, welche den Schnabel-tieren (Ornithorhynchua und Tachyglossus) statt der Zähne ge-geben sind, und wovon man hei dem ersteren sonst die vorde-ren wegen ihrer abweichenden Gestalt gar nicht dafür nahm,machen wie die Barten der Walfische eine gänzliche Ausnahme.

Die Zähne der Amphibien und Fische verwachsen mit ih-ren Kiefern, falls sie nicht im Gaumenfleisch bleiben, wie dieZähne der Haifische und Rochen, oder die Gaumenzähne vielerEidechsen und Frösche. Bei den giftlosen Schlangen mit be-»weglichen Kiefern ist gewöhnlich aufser den Zähnen im Ober-und Unterkiefer noch eine Reihe Zähne in den. Gaumenbogen;bei den giftigen sind oben blo9 die Zähne des Gaumenbogenavorhanden, und die Zähne des Oberkiefers fehlen, wogegenaber die eigenen Giftzähne (§. 381- Anm. 1.) hinzutreten. Beivielen Fischen sind die mehrsten innern Theile der Mundhölemit Zähnen besetzt, so dafs sie bei manchen sogar noch imSchlunde Vorkommen.

Da die Zähne der Amphibien und Fische, welche mit denKiefern verwachsen, in keinen Zellen stehen, so dringen dieGefäfse von der Seite in dieselben; bei dem Dugong ist es we-nigstens für eine Zeit (nicht immer?) derselbe Fall. 'Seine Vor-derzähne reichen nämlich mit ihrer hintern kurzen Hole nachaufsen, so dafs auch die Gefäfse und Nerven von aufsen in