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Friedrich des Großen Anschauungen vom Kriege in ihrer Entwickelung von 1745 bis 1756
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3. Die Entwickelung des Königs auf strategischem Gebiet.

ciuiotii'ou; Dieses ist aber noch nicht zureichend, sondern er muß Überbeinnoch netil seyn, er muß befehlen, oxocjuiron, und allemahl durch sich selbstsehen, mithin muß er selbst seine Lager nehmen, seine Feldt-Wachten aus-setzen, und öffters rund um das Lager reichen, um sich die situntions desselbengenau bekannt zu machen; Solte es ihn alsdenn begegnen, daß er ohn-vermuthet nttncguirot würde, so ist ihn nichts neu noch unbekannt, diesituations hat er sich so wohl iinprimirot, daß er seine oräros auf allenSeiten so geben kann, als ob er an Orth und Stelle wäre, und es kann ihnnichts ari-ivii-su, woran er nicht zum Voraus schon gedacht hat, so, daß seineDispositionss allemahl gantz juste seyn werden. Man muß deshalb mit sichselbst über das Ootnil von denen I'ositionvu des Lagers rnisonniron, undselbige zu wiederholten mahlen in Augenschein nehmen, denn zuweilen kommenuns die guten lääon über eine Sache allererst, nachdem wir über selbigemehrmahls rsllsotirst haben. Seyd also nativ und 1nka.tiAA.bl6, und machetEuch loß von aller Faulheit des Leibes und des Verstandes, sonsten werdetIhr niemahls denjenigen großen tlapitains, so uns zum Lxompal dienen,gleich werden."

Einer derer Alten hat gesagt, daß man kein Mensch wäre, wenn mannicht zu schweigen wüste. Die Inälscrstion so sonsten in der Bürgerlichent-ooistaot vor einen leichten Fehler gehalten wird, ist bey einem Osnsralvon der größten Importanoo, denn wenn er auch die schönsten Rrogoote vonder Welt gemachet hat, solche aber ausplandert, so erführet selbige der Feindund macht solche rückgängig, ehe sie einmahl zum Vorschein kommen. Einenothwendige praeeantion ist es, daß man allen donorals so Oorxs unter sichhaben, oder in Festungen oommaneiiron, Obitiros giebet, damit wenn etwaein Brief aufgefangen würde, sodann nicht Euer gantzes äossoln verrathensey. So viel Menschmöglich ist, oaobirot man im Kriege seine wahre Absichten,und weil gewiße ontroprison viel und mancherlei.) praoparatorion erfordern,so machet man solche unter allerhand andere praotoxton, um diejenigen dadurchzu iloroutiron, so den Zweck davon ponotriron wollen. Aus eben der Absichtgibt man zuweilen seine orckros und clispositionos nicht eher aus als gantzspäte und den Abend vorher, wenn man solche oxoigulron will; Um auch seineAbsichten desto sicherer zu verbergen, so muß man sich dazu nicht einerlei) Listöffters bedienen, sondern darunter variiron, und össters neue invvntiron,denn ein Oonoral ist mit 100/M. ouriouson Leuthen umgeben, die seineAbsichten errathen wollen, theils bey seiner eigenen ^rinso, theils vom Feinde,als welchen am meisten daran gelegen ist solche zu ergründen."

.Ein Oenor-U muß seine ässsoins mit großer ciroonspootion abwägen,er muß in seinen Ueberlegungen bedachtsam seyn, hergegen aber in Motionenoder öataillou, ingleichen in unvermutheten Fällen von kurtzer Resolutionseyn . . . Ein Oenoral soll seine Rerson nicht IsZoromsnt oxponiron,vor allen Dingen aber sich niemahlen risyuiron gefangen werden zukönnen..."