O. Der Festungskrieg.
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auch war eine solche Stelle zum Uebergang zu wählen, auf der sich Inselnbefanden. „Alan muß die IRmmrM von 6m8ar über die Dosuo*) imi-tiron, die vom Printz üiuAon« über den l'o,'^) oder die über den Rheinvon dem Printzen Onrl von Lothringen . Die Durchführung
derartiger Unternehmungen bleibt zu allen Zeiten wesentlich dieselbe; abernicht alle Feldherren wissen so Bescheid in der Kriegsgeschichte wie derKönig und nutzen sie nicht so, wovon die seitdem wiederholt mißlungenenFlußübergänge Zeugniß ablegen.
Aber auch die Flußvertheidigung sieht der König als eine der 70 >>,wcr,lischwierigsten Aufgaben des Krieges an. „Nichts ist so schwer, wo nicht zusagen, ohnmöglich, als den Feinde die UassaZo eines Flusses zu verwehren,hauptsächlich aber, wann die Grants, wo derselbe a.tta.(gnii'6n kan, von garzu großer otonäüs ist. Ich würde Mich niehmals von solcher OommmsionolmrAirov, woferne nicht die Uooni.6 wo Ich attaguirot werden könte, vonetwa nur 8 Deutsche Meilen zum höchsten wäre, und wenn Ich nicht zugleichEin oder 2 ldorts, binnen solcher Oistnnos, an den Flusse liegen hätte,außerdem auch gar keine Oerter in solchen wären, wo man zu Fuß passirsnund durchwathen könte." Daß das Zusammentreffen aller dieser Umständenur selten zu erwarten war, sagte er sich; selbst dann, wenn es der Fall war,mußte man sich noch besonders gegen die „Lntrepi-issn" des Feindes „xres-puriron". In dieser Richtung giebt er als Erster allgemeine Grundsätze.
Mit einer genau geregelten Beaufsichtigung des Stromes durch Patrouillenund Wegnahme aller Kähne und sonstigen Materials zum Brückenbau ver-bindet er eine Zentralstellung für das Vertheidigungsheer, die es erlaubt,dem Gegner überall und noch während seines Ueberganges entgegenzutreten.
Gelingt dem Feldherrn das, so hat er die besten Aussichten, „darauf muß erselbigen auf das vivssto und ohne zu lmlaneiron, uttaigniren, auf welcheArt er sich den drillantsston 8uoo688 versprechen kan".
v. Der Festungskrieg.
Der Festungskricg spielte im 18. Jahrhundert noch von Alters her einesehr bedeutende Rolle und nimmt daher in den Schriften der Theoretikereinen ungemein großen den des Feldkrieges weitaus übersteigenden Raum ein.
Die „1?ortiÜ6a,tion" bildete Grundlage und Anfang der militärischen Bildung,und auch König Friedrich hatte sich als Kronprinz fortisikatorische Vorträgedes Fürsten Leopold von Anhalt gefallen lassen müssen. Seinem scharfen Augekonnte es jedoch nicht dauernd entgehen, daß der Festungskrieg als solchernicht geeignet war, rasche und durchschlagende Erfolge im Kriege zu ergeben, undferner, daß er seit den Zeiten Vaubans keine entschiedenen Fortschritte mehr
Der König meint den Nhein-Uebergang Casars.
**) Feldzug von 1702.
***) Feldzug von 1744.