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Friedrich des Großen Anschauungen vom Kriege in ihrer Entwickelung von 1745 bis 1756
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366
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ZC,6 3. Die Entwickelung des Königs auf strategischem Gebiet.

den Feind, und wann er sich dann rstirirsn will, nm einiges Ikslilo in EurerGegenwart zu i>n 33 irsn, so fallet Ihr ihn auf die (jusüs seiner ^rmös;Bey dergleichen ^ationon ri8guirvt man wenig, und gewinnt viel."'X) DaßFriedrich kaum erwartet, den Feind im Lager oder auf dem Marscheüberfallen zu können, ist oben erörtert:On eiik lluiw llsnnsoup äslivros (io Aüisrrs czuo ko Moment kavorabks äs prsnärs i'sunomian ääpourvu, s's8t eis k'attaesnsr äau8 8N marolls; mni8 s'63t llsnn-soup plu 3 äiküsiks «gus I'on ns i)sn36 . . Schien ihm ein Aus-

stichen der Gelegenheit zur Schlacht nach diesen Richtungen hin wenig Aus-sicht auf Gelingen zu bieten, so sagt er sich andererseits, daß sich dieseGelegenheit durch Fehler des Feindes oft ganz unvermittelt und plötzlichfinden könne.Man lmtaikkirst sich sonsten noch, um zu verhindern, daßdie feindlichen Oorp3, nicht zu einander stoßen können, diese Lawou istvnladks, ein geschickter Feind aber, wird leicht die Kunst finden, Euchentweder durch einen korsirtsn Narsll zu ssllnppirsu, oder einen guten1 'o 8 tsn, nach seiner Oouvsuisnos, zu nehmen. Zuweilen hat man keineAbsicht zu einer Motion zu kommen, wird aber durch die Danton soder Feind machet, dazu gleichsam invitirsk, von welchen man dann pro-litirsn muß, um ihn deshalb zu straffen. . . . Was ... die Art be-trifft, einen Feind wegen seiner begangenen lllautsu zu strafen, da mußman die Lslatiouss von der Ikataiils von Lsnstk lesen, wo der Printzvon Oonäs, eine ^llairs von der ^.rrisrsAaräs, mit dem Printz von Ora-nisn, oder Fürst Waldcck, euAaZirts, weil dieser ns^IiA'irsk hatte, an dertöte eines Osülä krouppsn zu p08tir6u, welche er pkwoirsu mußte, umseine ^rriörsMräs an sich zu ziehen. Mau lese noch, die läslak.iou von derlZataikls bei li-suns, so durch den Narsoiml Duxsullour^ gewonnen ward;desgleichen die Rsiation von der Lataikls von Idooou* **) ***)." Die großeVielseitigkeit der Lagen im damaligen Kriege, die ausschlaggebende Wichtig-keit, die ein fortdauernd feines, geschicktes und kühnes Operiren besaß, recht-fertigen die Systematik des Königs auf diesem Gebiete der Kriegführung, dieLager, Stellungen, Schlachten in einem Maß unterscheidet und vervielfacht, wiees heute unanwendbar wäre, gegenüber den Vorläufern des Königs aber, in-folge des Vorherrschens weniger mächtiger Grundgedanken, sehr vereinfacht war.

Als das Höchste erschien dem Könige die Geschicklichkeit, den Feind zurSchlacht zu zwingen. Schon in den taktischen Erörterungen findet sich dieserGedanke eingestreut, in den strategischen kehrt er mehrmals wieder, lieber dieMittel dazu äußert sich Friedrich wie folgt:Man obki^n'st den Feind zuschlagen, wenn man einen korsirtsu Narsll thut, wodurch Ihr ihn in den Rücken

G. P. XXII. A.

**) IX o. K., ckss Lurprises (Iss eanips.

***) G. P. XXIII. A. Am 11. Oktober 1746 gelang es dem Marschall von Sachsen,den im Abrücken nach den Winterquartieren begriffenen den Feldzug für beendet haltendenPrinzen Karl von Lothringen bei lianooux südlich Lüttich zu fassen und zu schlagen.