I?. Heerführung im Großen.
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stehet; Hierzu wird erfordert, daß mein seinen Feind bcy Gelegenheit allesabschneidet, was man ihn durch Klugheit und Eonckuito nehineu kann. DerHunger überwindet einen Menschen weit sicherer als die Oourngo seinesFeindes; Weil aber durch das Wegnehmen Eurer Oonvois oder durch denVerlust eines Lla^nmus der Krieg nicht sogleich geendigt wird, und lla-taillon dazu gehören, um zu äsoicliron, so ist es nothwendig, beydeMittel zu gebrauchen, um zu seinen Zweck zu gelangen."
In den „l'onstlos ot ron-los" äußert er sich: „Duo ckäkonsivo Ino» oon-cluito eloit avoir tontos los appururioos ck'uuo Auorro oüonsivo; ollo nockoit on clilloror gno pnr los oamps lorts ot lo monu^oinont guo l'on uäo no point Imsurckor elo dutuillo, n woins c^nv ä'ullor ü sou sür. O'ostgrinoipulowont «laus ootto sorto äo Anorro (gu'il saut surtout mottro onoouvro tont oo c^ni ost olnouno, ünosso ot ruso cko Auorro; un Zünäralbion Imliilo cknns ootto partio oünnn-orn diontot In ckslonsivo on oüonsivonucknoiouso." Noch kein Denker vor ihm hatte eine so scharfe Trennung desstrategischen Angriffs und der strategischen Vertheidigung versucht, und dennochmuß der König, wie er es hier thut, bekennen, daß Angriff und Vertheidigungim Kriege vielfach ineinanderflossen. Heute konnte der, morgen jener derAngreifer sein, der strategische Angriff an sich bedeutete noch nichts, er mußtebehauptet, es mußte fortwährend mit größter Aufmerksamkeit auf seine Er-haltung gesehen werden, und ein einziger oder ein paar geschickte Märsche desGegners, das Abfangen eines Transports und Aehnliches, konnten genügen,um den Angreifer auf die Vertheidigung zurückznwerfen, welcher Rollenwechselan den Werbeheercn niemals wirkungslos vorüberging. Dieses Flüssige in derKriegführung, dieses Unausgesprochene und nicht Vorherzusehende nöthigte dieFeldherren zu äußerster Vorsicht und großer Geschicklichkeit von Fall zu Fall.
Es ist mit den Verhältnissen mancher späteren Kriege nicht zu vergleichen, woes vorgekommen ist, daß der strategische Angriff, die Lage mächtig beherrschend,ein bis zum Schluffe vorhaltendes Uebergewicht zu erzeugen vermochte.
Friedrich verkannte endlich nicht, daß Preußen in die Lage kommenDcr «»m, »cm-nkönne, gleichzeitig von mehreren übermächtigen Gegnern von,'"^s^^verschiedenen Seiten her angefallen zu werden. Im März 1749 »»dm,».-'
sieht er einen gleichzeitigen Angriff der Oesterreicher und Russen vollSüden und Osten her als wahrscheinlich an und schreibt an Lehwaldt,den kommandirenden General in Ostpreußen: „Bei solchen ganz besonder»
Umständen nun, da Ich nicht alle Meine von einander entlegene Provinzenzugleich decken kann, wvferne Ich dadurch nicht alles verlieren will, sehe IchMich genöthiget, daß, wenn ein 6orps Russischer Truppen auf Preußen mar-schiren sollte, um daselbst einznfallen, auch die Oesterreicher sich gegen Michzugleich bewegen wollten, die in Preußen stehende sämmtliche Regimenter, auchOarnison-Regimenter, in Lumina das ganze dort befindliche 6orps, alswelches Ich hier sodann ohnnmgänglich nöthig habe, unter Eurem Oom-»mnclo anher zu ziehen, um Meinen Feinden mit b'oi-oo rosistiron und ihnen