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3. Die Entwickelung des Königs uns strategischem Gebiet.
geben. Wann alsdann derselbe (der Feind) in Schlesien über llruuimu einrückete, so würde ihn machen lassen, ehe er cs sich aber versähe, ihn inRücken nehmen, und mich hinter ihn lagern. Durch gedachtes Nauoouvroodlig'irtZ ich den Feind, daß er schlagen müsse, weil ich aber mich hinter ihngesetzet, so ckoponclirot es von mir ein 61mmp clo data-illo zu nehmen, woich meine größte nvuntag'es finde; durch dieses Llanosuvrs risüiro ichnichts . ., der Feind hcrgegcn, wenn er bey dieser Gelegenheit geschlagen wird,hat keine rolruito mehr." Hier ist die strategische Defensive nur ein bewußtesvon der List durchsetztes Mittel, den Gegner zu einem ihm gefährlichen Angriffheranzulockcn.
Ebenso, ja noch viel offensiver will er den Verteidigungskrieg dannführen, wenn das Schwergewicht der gegnerischen Kraft sich in erreichbarerNähe befindet. Einen Angriff Sachsens auf die Kurmark gedenkt er mit einemEinmarsch in Sachsen zu beantworten. Wie beim strategischen Angriff, so zeigter sich auch hier sehr unternehmend, sobald es sich um einen Nachbarnhandelt, der nicht weit entfernt ist und ein Land besitzt, das der Krieg-führung keine großen Hindernisse entgegenstellt. Greift Sachsen Preußenan, so ist „die beste äokeusiou die man thun kann, in Sachßen einzumarolriron, so wie wir es im Winter 1745 thaten. Sich hinter der Spreeoder hinter der Havel zu rotiriren, hieße so viel als das Land verlierenwollen; Ich würde lieber Meine ^rmäe bey Brandenburg zusammenzichcn;Meine Vivros dahin und nach Spandali bringen, alle Brücken über dieHavel, außer die zu Brandenburg und zu Spandau abwersfen lassen, so-dann aber einige lorcirto Märsche thun, um die Sachsen in ihrem eigenenLande zu renoontriisn, sie zu schlagen, und sie dadurch zwingen sich selbstauf der ckolonsivo zu halten; Man sage hiervon was man will, aber ist keineandere Parthie als diese zu nehmen."
Dieser plötzliche Umschlag der Kriegshandlung, dieser Rollenwechsel imLaufe desselben Feldzuges sind Erscheinungen, die damals etwas Alltäglicheswaren, wenngleich sie sich meist zufällig ergaben und nicht durch den Wunschdes einen der Gegner, immer wieder anzngreifen, hervorgebracht wurden.Friedrich aber will bewußt aus der etwa aufgedrungenen strategischen Berthci-digung stets wieder zum Angriff übergehen, so sehr er sich auch mit dem reinenVertheidigungskricge bekannt gemacht hatte und dessen Werth zu schätzen wußte.
„Wann ich vorhin die Urossoto so auf eine pur äolonsivo Oumpagnogehen, verworffen habe, so ist solches nicht geschehen, daß Ich nicht Ungesehenhaben solte, daß man nicht allezeit einen gantz oüonsivon Krieg führen könne,sondern daß ich fordere, daß ein (Zonoral nicht durch einige Örckro in seinerckokonöivo Fonirot scyn soll, und daß diese clolo»8ive eine List sein soll durchwelche die Eigenliebe des Feindes und er dadurch zu Fehlern verleitet wird,davon ein geschickter tionoral prolitiron kann. Die größte Kunst einesOonoruls bey einer ckoloimivon dumpLAno istz seinen Feind anszuhnngcrn, esist solches ein Mittel dadurch ohne etwas zu Im/mr«1ir6i>, alles zu gewinnen