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Friedrich des Großen Anschauungen vom Kriege in ihrer Entwickelung von 1745 bis 1756
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I?. Heersührung im Großen.

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komme», wofern man sonsten nicht eine sehr große 8n>,oi-iorit:6 über dieOesterreicher heit, wenn ich aber mepponir«, daß die UnrtlUo 6Z::I ist, soglaube ich, wie die (lnmpaA'ns sich dahin tzornirsn wird, daß man ansKosten des Feindes lebt, so lange cs die Jahreszeit leidet, daß man oampironkann." In dieser der nenern Zeit fremd gewordenen Beschränkung spricht sich,im Gegensatz zu Karl XII., seine praktische Beanlagung, sein Berns zum Staats-gründer und Staatserhalter aus. Der Vergleich der weisen MäßigungFriedrichs mit der rücksichtslosen Verwendung des Heeres durch Napoleon l.zeigt deutlich, daß das Richtige im Kriege nicht immer in der Großartigkeitder Entwürfe, sondern in deren Anpassung an die Umstände und in: end-lichen Erfolge liegt.

Einen Angriff auf Mähren will Friedrich von Hause ans planmäßigerund zuversichtlicher vortreiben. Das Preußische Gebiet trat hier näher anden Schwerpunkt der feindlichen Macht heran, auch befanden sich in Mährengroße Festungen, deren Eroberung immerhin noch mehr Gewinn versprach alsdie Besitznahme des öden slavischen Böhmens. Er dringt über Jägerndorf,Znckmantel und Stcrnberg geradenwegs auf Olmütz vor, um es zu belagern.Seitenkorps sichern gegen BraunauSchatzlar und gegen den Jablunkapaß.Dieser ist ganz besonders wichtig,Weil die Wohlfahrt Meiner Xi-mcka vonder 8ul)8:8t::no6 so sie haben muß, äspsnäirot, die Erhaltung solcherLnl)8i8tanc:s aber lediglich durch das Oorp8 so bey der ckalUnulrn stehet,protöA'irot werden muß, so muß ich von der Ooncknita desjenigen Oonornls,welcher dieses Oorps oominnnckirsl, den 8nec688 meiner Anschläge erwarten."Die Magazine sind in Neiße und Troppau, Sternberg wird verpallisadirt,da die Nachschübe diesen Ort berühren; die Armee nimmt Vorrath für dreiMonate mit. Nun wird Olmütz belagert. Ist es eingenommen, so werdendie Werke wieder hergestellt, und ein Magazin in der Stadt angelegt.Alsdann nvnneirat man auf den Feind, welcher vcrmnthlich bey Austerlitzsich gelagert und daselbst seinen gehabten Verlust ersetzet, auch vielleicht8u6Lnv8 erhalten haben wird."

Es ist schwer denselben in denen Posten so er alda nehmen kann, zutonruiron, weil man den Rücken gegen Ollmütz frey behalten und decken muß,daher» muß man, um Terrain zu gewinnen, wo möglich eine nll'airo enAn-Firvn, alsdann der Feind sich nach Brünn rotirireu und daselbst aber seineletzte etlortZ um sich zu 8c>ntinir6i: anwendcn wird: Nach aller npparanoowird er sich auf die Berge lagern, so hinter den Spiel-Berg befindlich seynd.Dieses ist alsdann der ariti«sN68t6 Punct von der gantzcn (bunpnAiw, dieBelagerung von Brünn zu unternehmen, würde zu difficil seyn, so lange derFeind sich in der Nachtbarschaft anfhält, und ihn von der weg zu bringenwird schwer seyn; Um aber dennoch dazu zu gelangen, so muß man sich nach-stehender Mittel bedienen: Alan muß nchmlich große Parthien gegen dasOesterreichische schicken, zu dem Ende damit das Gcschrey der Wiener dencommandirenden Oesterreichische» Oonornl oliliFirot zu ihren 8noonr8 zu