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Friedrich des Großen Anschauungen vom Kriege in ihrer Entwickelung von 1745 bis 1756
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I?. Hcerführung im Großen.

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mit der Strategie zu verbinden wußte, und wie sehr er von dem Wertheraschen Zngreifens im Kriege, selbst auf die Gefahr hin, das Heer ganz be-sonders stark in Anspruch zu nehmen, überzeugt war, eine Sache freilich, inder der Königliche Feldherr weit freiere Hand hatte als seine Gegner, dienicht selbst Monarchen waren und ihren Herren vor allen Dingen überdie Erhaltung des anvertrautcn kostbaren Werkzeuges Rechenschaft abzulegenhatten. So begegnen wir denn auch in der zeitgenössischen Kriegslehre immerwieder der Auffassung, daß die Winterquartiere selbstverständlich seien. Unter-nehmungen im Winter galten nur als gelegentlicher vorübergehender Streich,z. B. wenn es gelang, den Feind, nachdem er die Winterquartiere bezogenhatte, in vorgerückter Jahreszeit noch einmal zu überfallen, »der im Frühjahretwas früher loszubrechen als der Gegner, um ihn damit zu überraschen.

Es war sehr schwer, die Gründe für oder wider einen Winterfeldzug ab-zuwägen; ihn zu unternehmen, hing von den besonderen Umständen in jedemeinzelnen Falle ab, und den Entschluß konnte da wohl meist nur der Feldherrund König selber fassen.

Auch in anderer Richtung hat der König weise Selbstbeschränkung geübt, Abneigungnämlich in seiner Abneigung gegen zu weit ausgreifende Kriegszüge,der er sich von 1745 bis 1756 durchaus gleich und treu geblieben ist. 1746sagt er in derIrwtruotion":ü,68 progst8 äs ONMPLANS ontrcks ULvalent visu; j'appells outios eonx qui vou8 snALA'snt n lnies äss poinksson ooux qni vous räänmsnt ü uns äälorwivs krop mZIäo. Uss poiutesns valent MSN n san86 (gu'en p0U88ant ti'op» SN avant äan8 Io pa^8onnoini, vou8 von8'ai1äi88S8, qus votns oowmnnioation äevient trs8äikLeils ..." Er verwirft grundsätzlich diepoints8" und was er darunterversteht, sagt er neun Jahre später in denDsiwäss ot nsZIsa":ä'appsUepointo8 äe8 eoip8 ä'aimäo cjn'on avanturs trvp loin äo 888 ki'ontisi'68,er hui no 8vnt 8ont6nu8 par nisn. Ostts mätüoäs 63t 8i mauvai'oe, cqnstons osnx hui I'ont ouivis, 8'on 8ont mal trouvck8." Er spricht damitden bei der verhältnißmäßigen Kleinheit seiner Heere und der Schwierigkeit,die rückwärtigen Verbindungen hinreichend zu sichern, zweifellos sehr richtigenGrundsatz aus, sich nicht zu weit von seinen Grenzen zu entfernen. Inden6onsi'al-I5-inoixia" heißt es darüber:Ueberhaupt taugen alle die-jenige Kriege nichts, welche uns zu sehr von unfern Grentzen entfernen,und man hat alle dergleichen Kriege, so andere Xationsn auf die Art geführet,sich unglücklich endigen sehen. Alle entnepriasn so die Frantzoscn von liouwden XII ten bis zu IHanewoum den I ten auf das Königreich Xsapolw ge-than haben, seynd unglücklich gewesen. Die Crcutzzüge nach länmea und dersogenannten gelobten Lande, haben ein gleiches schicksaal gehabt. Carl der XII tesähe seine 61ons in den Wüsteneyen von kultava verschwinden. Kayser Karlder 6te konte sich nicht in Spanien maintoniron, noch die Franzosen inBöhmen;*) Mithin taugen alle diejenigen 15-ogsots von OampnAns nichts,

*) 1742 .