k. Lager.
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orgcmisiren des Werbeheeres eine Nothwendigkeit und gewiß zu Zeiten demrücksichtslosen und unaufhaltsamen Verfolgen des Kriegszweckes vorzuziehenwar. Auch für solche Lager wird weitgehende Sicherung verlangt, besonders„die ll'ronts" muß „iuaborckabls sein".
Die „Lager um zu koniaZii-su" waren besonders in der Nähedes Feindes sehr wichtig. „Man ollowirst solche in den fruchtbarstenGegenden, und nimmt ein tsrimin dazu, welches an sich und von Natur,zum oampii-su feste ist, oder auch durch Aufwerfung einiger Werke fest ge-machet wird. Die Lager um zu louimginsu müssen fest seyn, wann
solche in der Nähe von dem Feinde stehen; denn man muß das Ausschickenzum kommAirsu nicht anders ansehen, als ob man Ostuollsiusnts aussendete,es findet sich zuweilen der 6te Theil, zuweilen gar die helffte von der^.rwäs auf k?oni'LAii'unA, dieses giebet den Feind eine schöne Gelegenheit,Euch mit Eurer ckäsuvantsAS zu attaguirsn, wenn die Festigkeit des Lagersihn nicht davon zurück hält." Der König verlangt daher Geheimhaltung derFouragirlager, womöglich gleichzeitiges Fouragiren mit dem Feinde unddessen sorgfältige Erkundung.
Entsprechend seinen allgemeinen Ansichten über das „Rstranollirsu"geht er über verschanzte Lager rasch hinweg. Handelt es sich um denSchutz einer Belagerung, so würde er es vorziehcn, eine „Odssrvatious-Liwss" aufzustellen. Auch über das Verschanzen einzelner Abschnitte imGelände sagt er wenig, in den „I'snsckss st i-sZlss" kommt er gar nichtmehr darauf zurück, sein offensiver Geist äußert sich auch hier in vollerFrische.
Defensive Lager nennt der König solche, die „keinen andern Zweckhaben, als den Feind zu hindern, daß er Euch nicht attagmii-s." Es wardaher auf feste Lage im Gelände und darauf zu sehen, „daß die 15'onts undbeyde Seiten von sZalso loros seynd, und daß auf den Rücken alles freyund offen bleibe." Als Muster solcher Lager nennt er die Lager vonMarschwitz*) und Konopischt**), besonders aber das „nämii-akls" LagerNeippergs bei Neiße 1741.***) Er betont, daß solche Lager stets mitRücksicht auf gesicherte Rückzugswege gewählt werden sollten, auch müssenfür den Fall, daß man aus dem einen Lager herausmanövrirt würde, einoder mehrere andere in der Nähe im voraus erkundet sein, besonders inBöhmen, „weil dieses Königreich von Natur ein Land von Oiiioaus ist."Ferner dürfe man nie den einzigen Zugang zu einem defensiven Lager durchein Defilee legen, damit einem daselbst nicht „der größeste ^tlront" wider-fahre, nämlich „daß Gewehr strecken, ohne sich wehren zu können." Das
Bon den vereinigten Ocsterreichern und Sachsen am 23. und 24. Oktober 1744bezogen. Gstb. 2. Schl. K. l, 167.
**) Lager des Königs hinter der Seenkctte von Konopischt, 18. bis 24. Oktober1744. Ebenda, 1,164.
***) Gstb. i.Schl. K. VI, 33.
KriegSgeschlchtliche Einzclschriftcu. V. (Heft 27).
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