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Z. Die Entwickelung des Königs auf strategischem Gebiet.
viele Sachen zu ostsorviron seyn, so werde ich deshalb in ein ziemliches(Mail gehen müssen". Nun werden verschiedene Arten von Lagern auf-gezählt.
Zunächst ist die Rede „Von Lägern worin die sich ver-
samlet", d. h. sich an der Grenze zusammenzieht, „bey solchen richtet manseine Absichten nur allein auf die oommoäit^ derer trouppon". Dennochverlangt der König, daß auch diese Lager, der Desertion wegen, „zurstrunoüiron" seien und daß die einzelnen „Oorps dergestalt oampiron, daßdie ^rw46 sich jedesmahl in kurtzer Zeit in Oräro äs dataills lorwirsnkönne." Die Vorschriften lassen erkennen, wie hohen Werth er auf diestete Schlagfertigkeit seines lagernden Heeres auch dann setzt, wenn dieWahrscheinlichkeit eines Zusammenstoßes mit dem Feinde sehr gering war.Dieser Umstand allein zeigt, daß die Auswahl der Lager auch noch in großerEntfernung vom Feinde viel Sorgfalt und Zeit erforderte.
Auch die „Stand- oder Stille-Läger" gehörten nicht eigentlich znmFeldkriege, sondern wurden in den langen Pansen der Operationen bezogen.Als Beispiel wird das Lager von Strehlen angeführt: „die Stille- oderStand-Lager seynd diejenigen, worin man entweder die Grasung erwartet,oder aber, noch ans den Feind passet und will, daß er sich äeolnriron soll,um sich nach dessen Unnonvrkw zu roZnliron ...." Friedrich geht in seinenAnforderungen an die Thätigkeit der Truppen im Standlager weit überBrauch und Lehre seiner Zeit hinaus, die sich mit Wiederherstellung vonMann und Material begnügten. Er sieht die Standlager vielmehr geradezuals ein Mittel zu weiterer Disziplinirnng und taktischer Durchbildungan, ein sehr erklärliches Bestreben, da das innere Uebergewicht derPreußischen Truppen sich besonders in schlachtenlosen Zeiten durch dieAnstrengungen des Krieges allmählich verflüchtigte und verlor. Er hatte
ja bereits Gelegenheit gehabt, die günstige Wirkung der Standlager ansdie Truppen 1741 kennen zu lernen und im größten Maßstabe zurAnschauung zu bringen, und so sagt er denn: „Der oorninanllirsnüo(Isnei-ul muß ... da er nichts sonderliches vom Feinde zu besorgenhat, keineswegs müssig seyn, sondern er kan und muß vielmehr alle seineAttention auf seine unterhabende ^rm6s richten, weil diese Ruhe bequemist, daß er die Oisoipkin wieder in ihren vi^nour bringen, auch examinironkann, ob der Dienst nach aller riAusur geschieht . . . ." Die Infanteriesoll dreimal wöchentlich exerziren, die Rekruten täglich, die Kavallerie des-gleichen, wenn sie nicht fouragirt, auch Uebungen in gemischten Verbändensind vorzunehmen. ... „Wann also solche Ruhe-Lager auf die Art, wie Iches hier anzeige, angewandt werden, so haben sie ihren unendlichen Nutzen,und die Ordnung und die LAulito des 6orps im Dienste, welche man darinerneuert, ooiworviret sich nachher die gautze EainpLAno hindurch." Darausist die für die Kriegführung der Zeit wichtige Thatsache zu entnehmen, daßunter den damaligen Verhältnissen das zeitweilige Haltmachen und Ne-