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Friedrich des Großen Anschauungen vom Kriege in ihrer Entwickelung von 1745 bis 1756
Entstehung
Seite
319
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Wahrnehmungen und Folgerungen allgemeinen Charakters. still

König beruhigt sich einstweilen mit Vorschriften, den kleinen Krieg betreffend,die seinen Linientruppen gegenüber ihren leichten Gegnern Gleichwertigkeitverleihen sollen. Dann ist wohl auch, wie die Feldzugsentwürfe zeigen, dieHoffnung nicht ohne Einfluß gewesen, daß ein langandaucrnder kleiner Kriegdoch vielleicht vermieden werden konnte.*) Dieser gehörte eben, wie nochmanche andere Erscheinungen der Zeit, zur unvermeidlichen Friktion im Kriege.Spricht das doch Friedrich selbst mit dürren Worten aus:Im Auerro äs8troupos 16Z6068 HU 6 tont Iss ^.utriobiorw äonus cl 68 6 utra.v 63 ä, uuAäuckral; il 68 t rckckuit lul-mömo a 1 a llbksnsivs, et a, biso äs 1 a, psiosa, 6 ll 1mp0861' a, 863 6 UQ 6 ml 8 . . .

Durch den kleinen Krieg, der lange dauerte und einzelne Abtheilungenvielfach sehr selbständig machen mußte, wurde dem Feldherrn die stete undunbedingte Beherrschung seines Werkzeuges erschwert. Wie in der damaligenKriegführung überhaupt gewann der Zufall, das Unvermuthete und nichtVorherzusehende zuweilen einen großen Einfluß. Der König widmet demnachein ganzes Kapitel der General-Prinzipien dem ThemaVon denen Karminund von denen ohngefehrlichen Zufällen, so im Kriege arrivirou."Neben Anderem, was auf die großen Operationen Bezug nimmt, heißt esdarin:Wenn ein Oousral krank wird, oder aber das Unglück hat, a, 1s.töte eines OotaolwmoutL von Importaues, todt geschossen zu werden, soseynd dadurch auf einmahl viele Ns8ur63 ämmuZirot, denn es gehören guteKöpfe und 06iii68 die Muth haben, um ollsomvo zu aZiroii, vor dergleichenOstasbsmoats; Dergleichen aber seynd rar, so, daß Ich bey Meiner ^rmcks,zum höchsten nur 3 oder 4 kenne. Wann es, ohnerachtet aller Eurer 1'm»oautiou68, dem Feinde glücket, Euch einen soovoi wegzunehmen, so seynddadurch wiederum alle Eure Ll63ui-68 äsrawZirst, und Eure Absichten unter-brochen und 8u8p6uäir6t." Tatsächlich begab sich der Feldherr durch dengleichwohl für die Erhaltung und Sicherung seines Heeres unentbehrlichenkleinen Krieg vielfach der Einflußnahme auf die Kriegshandlung selbst, dieaber ganz ausschließlich auf die Spitze des Schwertes zu stellen, angesichtsder Ungewißheit des Ausfalles der Schlachten, wiederum nicht möglich war.So ist es wohl zu verstehen, wenn der König darauf verweist, daßmanbedenken müsse, wie unsere geringe Klugheit und Vorsicht, zum öffteru einSpiel der und derer ohnvermutheten Zufälle werde, wodurch es

einen, Ich weiß nicht was vor Schicksal, gefället, den Hochmnth derer vonsich selbst große Einbildung habenden Menschen, zu demüthigen".

In einer solchen Kriegsweise und sie war eigentlich die Regel, die Feld-schlacht aber die Ausnahme mußte die List eine große Rolle spielen.Der König sagtMan bedienet sich im Kriege der Löwen- und derFuchshaut, eines um das andere; die List i'6Ü88ir6t öfters, wo die Ge-

Es ist bekannt, daß der König schon seit Jahren mit bcdentendem Erfolg bcmiihtgewesen war, sich eine Nichtige leichte Neiterei zu schassen.

U. a. U., b'rosatÄ No saiiipnZna.