I). Schlachtentaktik.
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gestimmten „limtonotion^ von 1716 hatte er sich noch schärfer ausgedrückt:„.lg 1'ni clsjü, 6it ot gs Io rspöts, ,so uo vunckrais,snumi8 ine msttrsänns un rstranoüsmsnt an moi>>8 ein'un malüsnr eponvantnlals nsin'/ odliASnt tsl <gns oslui 6s In perto ä'uns lmt-rills, on unstripls 8np6riorits <1s In pari clos snuswis; inlsrisur eis In moitis msmsil / n ei68 1'6380U1'663 elont gs parlsrai clan8 In 8uits . . Die „Linien"verwirft er ganz und gar „da sich sv viele iusouvsuisntisn bey dem rs-transstirsu finden, so folget natürlicher Weise daraus, daß die Linien vonnoch schlechterem Nutzen seyn müssen. Diese moäs ist in den neueren Kriegencmfgekommen. ... Ich bleibe dabey, daß sie nichts nutze sehnd, weil siemehr tsrrnin ossnpirsn, als wie man tronppsn hat um sie zu besetzen . . .und weil man gewiß seyn kann, daß man solche lorsirst, folglich decken siedas Land nicht, und helfen zu nichts weiter, als daß sie die trouppsn, welcheman darin verleget, um ihre L-sputation bringen . . . ." Die Anregungzu diesem den Grundsätzen der Zeit ins Gesicht schlagenden Urtheile ist nichtnachzuweisen; in den Schlachten, die der König bisher geschlagen hatte, warenweder „rstrnnolismsuts" noch Linien vorgekommen. Die Theoretiker, ausdenen er schöpfte, betrachten sie fast durchweg geradezu als Mittel znm Siegeund behandeln den Gegenstand ungeniein breit. Es bleibt also hier nur an-zunehmen, daß ihm sein militärisches Gefühl von selbst die rechten Wegewies, ohne daß es eines besonderen Anlasses in der eigenen Erfahrung dazubedurfte. Dafür spricht auch der Umstand, daß der König in der „iiwtruotion^von 1746 nichts über Linien sagt; dort findet sich wohl das Wort „I1s81ign68^ anscheinend als Ueberschrift eines Abschnitts, der aber weggefallen ist.Erst in den „Ui'inoips8 Ocknäraux^ wird eigentlich von den Linien gehandelt,die Anregung dazu wird wohl aus dem seitherigen Studium der Militär-litteratur hervorgegangen sein.
Nachdem der König dergestalt einen ganzen sehr bedeutenden Theil der da-maligen Taktik entschlossen verworfen und damit das Gebiet der Schlachtthätig-keit bedeutend eingeengt und vereinfacht hat, geht er auf die einzelnen Fälleweiter ein, die sich ergeben können. Der Kampf in Stellungen — Posten— wird sehr kurz abgehandelt, entsprechend der Ansicht, die er über dieVerwendung seiner Truppen in solchen Fällen hegt*). Er will die Ein-nahme von festen Stellungen und die Abwehr darin möglichst vermeiden.Sollte er aber doch dazu gezwungen werden, so rechnet er auf den Gegenstoßaus der Stellung heraus und fordert ihn ernstlich, da „alle Sachen,die man gegen den Feind unternimmt, ohne daß er sich dergleichen versehenhabe, einen aäwirndlsn süsst thun."**) Wie bei den Linien, „rs-traneüsmsnt^ und Posten (Stellungen) spricht er auch in dem Artikel„von Latnilisn in soupirtsn klninsn^ fortdauernd und beharrlich nur
*1 Siehe S. 2M.
**) G. P., Von denen Treffen und klntnillsn; von denen l'oslsn. XXtl. A.