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2. Die Entwickelung des Königs auf taktischem Gebiet.
vor- als seitwärts sehen, um ihre Nachbaren bei Zeiten zu soouuckirkn,
jedoch müssen sie den Feind so scharf und so frisch rttckuguii-su, als es nur
immer möglich ist. ^ttacfnioon sic stark und geschlossen, so können sich die68oaclrons nicht moliron .... attuguirou sie aber nicht recht geschlossen,so können sich die vkwuckooiw molirou, und alsdann ckseickioot der gemeineMann die Sache. Weil dieses aber .jouruulior*) ist, so müssen die (won-cirons so geschlossen uttuguirou, als es sich nur immer thun lasset" . . . .
und in Bezug auf den Kampf um Stellungen, wobei die Kavallerie nicht
große Attacken reiten, aber vielfach örtlich Gelegenheit zum Einhauen findenkönne, „wäre es aber, wie es auch öfter in Latuillon zu arriviisu pflegt,daß die feindliche Inkuntoris allein da wäre, so kann die Ouvalloris selbigeohne alle Oomplimoutw attac^uii-su, sowie das Luyreutllsche LgAimout beiIckoüoulriockedoi'A' davon ein Lxompsl gegeben hat . . . ."^*) War esder eigenen Reiterei gelungen, die feindliche zu werfen, und der feindlichenInfanterie die Flanke abzugewinnen, so meint der König „die ^ttuguo aufdie lNuuguo der beiden feindlichen Treffen ist die sicherste und kürzeste, indemsodann die Illuiou wie ein Kartenhaus übern Haufen gehen". Diese Grund-sätze behielt er im Ganzen bei, nur steigerte er gegen den Ausgang derFriedensjahre seine Anforderungen an die Kavallerie immer mehr, namentlichin der Länge der zu reitenden Attacken. Der Drang zu vernichten wächstzweifellos während der unvergleichlichen Königsarbeit dieser Jahre, durch dieFriedrich eine ganz neue Taktik der Kavallerie geschaffen hat.
Eines merkwürdigen Versuches ist zu erwähnen. Friedrich spricht einigeMale von Kolonnen, die aus Infanterie und Kavallerie gemischt waren,und den Zweck hatten, beide Waffen im engsten Verbände auszunutzen. DieInfanterie sollte den Gegner erschüttern und sodann die Kavallerie sofort aufihn losgelassen werden.^*) Versuche mit solchen Kolonnen wurden im Manövergemacht. Ob der König die Anregung dazu aus der Lektüre Folards ge-wonnen hat, der eine solche Kolonne beschreibt und empfiehlt, ist nicht ersicht-lich. Wenn diese Anordnung auch einigermaßen gekünstelt zu sein scheint undwohl kaum im Kriege selbst Anwendung fand, so zeigen die mit ihr gemachtenVersuche doch, daß der König nach den verschiedensten Richtungen hin thätigwar, um neue Gefechtsverfahren zu finden. Gegenüber dem GedankenFolards, die dieser in seiner „Orckrs prokouck" warm empfahl, nämlich dieKolonne in großem Maßstabe zur Gefechtsform zu machen, aus der Tiefezu fechten, verhielt sich der König ablehnend. Er spricht sich darüberin der „Ilistoiro lls mou anläßlich der Schlacht von Fontenay
sehr klar aus und hebt hervor, daß die von den Engländern angewendete
D. h. an verschiedenen Tagen verschieden; veränderlich.
Jnstr. f. d. G M.
g R., m Da weder in der „Instruction" von 1746 noch in den
Geueralprinzipien von dieser Formation, die der König „ina. colonus" nennt, die Redeist, so wird ihre Entstehung in die Jahre 1753 bis 1756 zu verlege» sein.