X. g!»i Allgemeinen und Taktik der einzelnen Waffen.
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können, nin den Gegner abzmvarten, aber auch da fordert er den Gegenstoß:„Ich glaube, daß die Preußischen trouppou cbensoivohl, als >vie andere,Boston nehmen und sich dererselben, auf einen momout, bedienen können, . .sie müssen aber, auf einmahl solchen postou verlassen, und üöromout nltm-guirou.^*) Wo immer man prüft, stets trifft man auf den Angriffs-gedanken, der alles Andere beherrscht, und ausschließlich aus diesem Gedankenheraus scheint der König in Zukunft handeln zu wollen.
Dasselbe galt von der Kavallerie. Hier war der Unterschied gegen dasBestehende womöglich noch größer als beim Fußvolk. Friedrich war sichder Steigerung wohl bewußt, die er durch die Arbeit während der Kriegs-jahre im Werthe seiner Kavallerie herbeigeführt hatte, wenngleich der Hinweisauf die Güte der Preußischen Kavallerie lauge nicht so oft und begeistertwiederkehrt wie das der Infanterie gespendete Lob. Was die Thätigkeit derSchlachtcnkavallerie betrifft, so verhehlt er sich nicht, daß sie selten Gelegenheitzu großen Angriffen finden wird, da der Gegner sich nicht leicht im freienFelde stellen dürfte. In diesem Fall glaubt er die Schlacht mit einembloßen Reiterkampfe entscheiden zu können.**) So giebt er Regeln fürdas Auftreten der Kavallerie im freien Felde wie beim Kampfe umStellungen und Oertlichkeitcu, die geradezu erhaben klingen. Der schärfsteNachdruck wird auf die Selbstthätigkeit, die Entschlußfähigkeit der Reiterführergelegt, und in meisterhafter Weise das hervvrgehoben, wodurch auch heute nochschließlich der Reiterkampf entschieden wird, nämlich die Geschlossenheit,Ordnung und die Rücksichtslosigkeit des Anreitens. Doch hören wir dengroßen Schöpfer der Preußischen Reiterei selbst. „Bei allen lmtaillou imfreien Felde muß die (la-vallsris gleich auf den Feind losgehen und ihnattaguiröir: dieses ist eine Hauptregel und Mein ernstlichster Befehl.Dieserwegen wird eben auf das geschwinde l^ormirou so sehr gehalten, damitman immer eher fertig sei wie der Feind und daß man von solchem nichtsurprsuirot werden könne . . . Die uttulgus von der Oav aller io geschiehtzuerst im Trabe, darnach im Galopp und dann in voller enrriors. Hiebeimuß wohl und als eine Sache, die sehr wichtig bei der attague ist, ollser-virot werden, daß die ganze Linie mit gesammter Macht dem Feinde aufeinmal auf den Hals falle, und nicht truppweise . . . wenn dergestalt diegroße Mauer geschlossen und mit impotuositast auf einmal an den Feindherankommt, so kann ihr ohnmöglich etwas Widerstand thun . . . solte esauch etwa an einem oder anderm Orte des ersten Treffens schwer halten, somuß das zweite Treffen sonder Befehl noch oräro dazu zu erwarten, sogleichssouneliron .... die ogonckrous sowohl als die lioA'imoutor müssen sicheinander gctreulichst beistehcn und seeuuäirsu, bis sie den Feind völlig indie Flucht haben . . . Bei dergleichen a-lla-iron müssen die Oenornls sowohl
ttavallcvü'.
*) G. P., XXIt. A.
IX v. I!.. bnlmillss.