2. Die Entwickelung des Königs auf taktischem Gebiet.
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den (lonornl-l'rinoipia hies; es: „Das Feuer sv die Inlüntorio machet,
ist zur Ilot'oiwivo, und ihr Unzuiniot dienet zur Oll'viwivv." 1753 läßtder König seine Infanterie Höhcnstellungen wcgnehmen, ohne daß sie feuerndarf;^) 1755 äußert er „tiror Io moiiw gns 1'on pvut avoo I'inUmtoriseians loa aotions, inais ollarzrer avoo 1a dniouuotto." Diese Absichtenwaren wohl mit auf die geringe Meinung begründet, die Friedrich von denFortschritten der Oesterreichischen Infanterie hegte; 1754 ergeben seine Nach-richten aus Böhmen ^<ino lonr inlautorio, (inoiczno plus agnstöo, n'ostnnoro moillonro czn'olls uo I'a Unter diesen Umständen ist die
stete Betonung des Angriffsgedankens gewiß das Richtige gewesen, wenngleichdie Manöver der letzten Fricdensjahre zuweilen in dem was sie forderten,weiter gegangen sind, als nachher zu gehen im Kriege möglich wurde.
Die nächste natürliche Folge des Wunsches, stets anzugreifen, war das Be-streben, jeden Kampf um Geländcgegenstände zu vermeiden, und dakommt der König natürlich zu dem Schluß, daß es oft besser sein wird, in solchenFällen gar nicht anzngreifcn. „Die attagnou derer Dörffer kosten so vieleMenschen, daß Ich Mir ein Gesetze gcmachet habe, solche auf das allersorg-fältigste zu ovitirou, wofcrne sonst Ich Mich nicht ohnumgänglich dazuodUZirot sehe; denn man kann den Kern von seiner Int'antorio dabey ver-liehrcn, wogegen man bey eines Menschen Lebens Zeit nicht dahin gelanget,eine bessere Inkantsrio, wie die Unsrige ist, zu kormiron ..." *) * ***) Das Besetzenvon Dörfern und einzelnen Höfen soll eigentlich nur für Lagerstellungen, für dasGefecht nur dann gelten, wenn es sich um Schutz eines Flügels der Armeeoder ihres Aufmarsches handelt. Auch von befestigten Stellungen für die Schlachtwill er nichts wissen, giebt zwar einige Regeln dafür, fährt aber dann fort „Diemehresten rotranoliomonts werden koroirst, weil sie nicht nach den Regelngemachet seynd, oder weil derjenige so sie eiokonelirot, tonrnirot wird, oderweil die twouppon darin furchtsam seynd, auch weil derjenige so atta«guirot,seine wouvsmonts frey hat, und dabey mehr Antrieb und Verwegenheit hat.Im klebrigen haben die kilxompol gezeiget, daß sobald ein roti-anoliomontan einem Orte koroirot worden, so dann die gantze nrinöo äsoouimgrrotwird und solches verlässet; Ich glaube inzwischen, daß Unsere trouppon mehrrosvlutiou haben, und den Feind znrückjagen würden, sv offte er poroirondörffte, wozu werden aber alle diese suoeosso dienen? weil selbst die ro-tranoüouionts Euch verhindern, davon zu prolltirsu . . .^p) Das ist sehr
verschieden von dem Kriegsgebrauch der Zeit, der von der Feldbefestigungeinen so ungemein ausgedehnten Gebrauch machte. Und immer und immerwieder tritt der Angriff vor des Königs Seele; er räumt ein, daß auchPreußische Truppen zuweilen, vom Gelände begünstigt, Stellungen einnehmen
*) Militär-Wochenblatt 1899. „Zum Friedrichstage."
P. K. X, 129.
G. P., XXIl. A.
G. P., XXII. A.