.'V. Im Allgemeinen und Taktik der einzelnen Waffen.
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zntragen,^') er weist sie cm, den Feind mit geschultertem Gewehr zuattackiren,'^') allein er täuscht sich über den wahren Sachverhalt durchausnicht. „Man wird sagen, daß Ich das Schießen verbiete. . . Ich antwortedarauf, daß von zweycn Sachen, die Ich voraus sehe, eine geschehen wird,entweder daß Meine Inl-mtsris, ohnerachtet es ihr verbothen ist, schießenwird, oder daß, wenn sie meine Ordrss sxssntirst, der Feind ihr dennochden Rücken kehren wird."*^') Daraus klingen die Erfahrungen von Hohen -friedeberg und Soor heraus; beide Male hatte die Preußische Infanterie trotzallen Dranges nach vorwärts zum Feuer greifen müssen. So bewahrt sichder König vor der Einseitigkeit, das Schießen auf Kosten der Bewegung zuvernachlässigen, ja die Feuergeschwindigkeit wurde während der Friedensjahresogar noch weiter gesteigert. Neber den wahren Werth, den er dem Einen wiedem Andern beimaß, sprach er sich Gisors gegenüber ans, der das Betreffende,wie folgt, wiedergiebt: Der König meinte „gn'11 nvoit ds llon ä, In Ausrrsgus 06 «gni dtoit l6 plus simpls, «gns ds mnrslisr sn avant Insu aliAnsavso nno llonns oontsnnnos stoit es gut knisoit tz'n«msr los dntnillss,gus es lsu prussisn dont on pnrloit taut dtoit es dont il taisoit 1smoins ds eas dang Is koud ds l'äins, pures cgn'il n'dtolt plus gnsstion ä,1a lonFus ds ess tzsanx ^»61oton8 dont la z^rsolsion saisoit taut dsplaisir a l'sxsrsiss; cfn'il n'avoit A'aMs sss dataillss cgus cgnand 11etoit parvsnu a lairs portsr 1s kusii a 868 soldats; cpcäl n'avolt Zardsds dirs son sserst paros gus la vivaeitd du lsu dsvsuoit utils dausaus iulluitd ds oas, st «gus la oouüaues ds sss soldats daus Isurslasils laisoit, uns partis ds Isnr dravocws . . ."'s) Diese Auffassung, diebewußt Unmögliches verlangt, um Mögliches zu erreichen, ist viel großartigerals die tastenden Anläufe und Versuche Anderer auf diesem Gebiete, denn derKönig hegte die Ueberzeugung, daß seine Truppen noch am ehesten im Standewären, derartigen Ansprüchen gerecht zu werden. Er fußte aus dem Mög-lichen, und das ist ein ganz anderes Verdienst als das, einen an sich richtigenGedanken hinzuwerfen, der aber nicht überall, vielmehr zur Zeit nur inPreußen durchführbar war. Seiner Verwirklichung diente auch die Forderungnach rascher Bewegung der Infanterie im Angriff; stets werden „starckeSchritte" und schnelles Vorrücken gefordert; „starcke Schritte" und „starckavnuoirsu" kehren besonders in den Weisungen des Königs während deszweiten Schlesischen Krieges und später häufig wieder. Der König strebtenach einer Beschleunigung des Angriffs durch Wegfall oder doch Beschränkungdes Feuers und gesteigerte Bewegung, und er hat solche Angriffe ganz zweifellosfür möglich und aussichtsvoll gehalten. Aus zahllosen Aeuszerungen klingt dieserfeste Glaube wieder und verschärfte sich mit jedem Friedensjahre mehr. In
G. P., XXII. A.
**) Jnstr. f. d. G. M.
E) G. P., XXII. A.
1') Gisors, IW. Vergl. Anhang Nr. 7.