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2. Die Entwickelung des Königs auf taktischem Gebiet.
seyn . . . Obgleich diese penible und beständige nppliention hart zn seynscheinet, so lvird doch derjenige General, welcher solche anwendet, sich mehr alszn sehr davon rsooiupousirot finden; und wie viele Vortheile erhält er nichtüber seinen Feind, durch so schone, so brave und so wohl ckisoiplinirtotrouppon. Ein General, so bey andern Völkern vor verwegen pnssirot,thut bey uns nur, was nach den oriiiimirsn Regeln erfordert wird, er kannalles wagen und nnternehmen, was Menschen zu vxoeukiron möglich ist.Was kann man nicht mit so wohl ckiLoipIinirton trouppon eutroprvnirsu!Die Orckrs ist bey der gantzen zn einer Gewohnheit geworden, die
Lxaetituäö derer OküuisrZ und derer Soldaten ist bis dahin getrieben, daßjeder von ihnen schon eine halbe Stunde vorher fertig ist, als ihnen die Zeitdazu bestimmet worden. Von den Oklioior an, bis auf den letzten gemeinenMann, rnivonnirst keiner, sondern sxsontirot nur, was befohlen worden . . .Unsere tronppsn seynd so trefflich und so nZil, daß sie sich in einer Zeitvon nichts on datnills tormirsn, und man kann fast niemahlen von einemFeinde überfallen werden, weil ihre Bewegung sehr schnell und geschwinde ist.Wollet Ihr euch des Schieß-Gewehrs bedienen, welche trouppen machen einso starkes Feuer wie die Unsrige? Die Feinde sagen, daß man vor demRachen der Hölle stünde, wenn man gegenüber unserer inknutoriö stehenmüsse ... In einem Lande wo der Nilitnir-Stand der vornehmste ist, woder beste Adel in der dienet, wo die Oktioioi-Z Lenthe von
und selbst die Landes-Einwohner, nehmlich die Sohne derer Bürger und dererBauren, Soldaten seynd, da kann man sich versichert halten, daß bey dermasseneingerichtete tronppon ein point ä'üonnonr seyn müsse. Auch ist solcheswürcklich groß unter ihnen, denn Ich habe selbst gesehen, daß Oküoiors lieberauf der Stelle bleiben, als zurück weichen wollen; zu geschweige«, daß selbstgemeine Soldaten, diejenige nicht unter sich leiden wollen, welche einigeSchwachheit blicken lassen, die man bey andere ^rm6on gewiß nicht rolevirothaben würde . . . Mit dergleichen trouppon würde man die gantze Weltbezwingen, wann die Siege ihnen nicht eben so fatal wären als ihren Feinden,allermaßen Ihr alles mit ihnen sntrsponiron könnet, woferne ihr nur vivrsshabt. Nnroüirst Ihr, so kommet Ihr durch ihre Geschwindigkeit dem Feindevor; ^ttneinirot Ihr einen Wald, so loroirot Ihr den Feind aus solchen;Steiget Ihr mit ihnen Berge heran, so werdet Ihr diejenigen wegjagen,welche solche äoksnäiron. Gebrauchet Ihr Euch des Schieß-Gewehrs, so istes ein iUassLoro; lasset ihr die Onvnllorlg nA'iron, so wird der Feindniedergehauen und äosirnirot."^) Aus diesen Sätzen sind die glorreichenErinnerungen namentlich des zweiten Schlesischen Krieges durchzufühlen.
Der König hielt die Ueberzengung von der innerlichen lieber-legenheit seiner Truppen fortdauernd fest und bewahrte sie sich trotz derkühlen Kritik, die er jederzeit zu üben verstand. Der Glaube an die Ueber-
*) Vcrgl. Anhang 4.