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Friedrich des Großen Anschauungen vom Kriege in ihrer Entwickelung von 1745 bis 1756
Entstehung
Seite
239
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u. Die militärischen Schriften des Königs 1745 bis 1756,

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Verschärfung der politischen Lage, die die Unvermeidlichkeit eines baldigenKrieges voraussehcn ließ.*)

Ueber Plan, Anlage und Zweck des Werkes spricht sich die Ein-leitung folgendermaßen aus:Die Kriege welche von Mir gefuhret worden,haben Mir die Gelegenheit gegeben, daß ich über die Uoinoipia. dieser großenKunst ratisotirst habe, durch welche verschiedene Reiche und Staaten emporgebracht, verschiedene hergegen gestürtzet und übern Haussen geworsfen worden."

Die Römische Krieges-ckisoiplin, welche jetzo nur noch bey Uns sud-sistiret, muß uns bewegen, daß wir auch in diesem Stücke ihrem ülxompolnachahmen, und uns im Kriege eine beständige mckäitation davon machen, imFrieden aber uns in der Uebung erhalten."

Ich habe also vor nützlich und nothwendig zu seyn geglaubet, denen-jenigeu von Meiner ^.rmcks Meine UMöxions zu oomwnnieirvn, welchenach Mir, den grvßesten Antheil an dem 6ommanäc> haben, und welchenauch nur ein halbes Wort von Mir genug seyn muß, um Ihnen MeineGedanken zu sxplioirsn; Und endlich denenjenigen, welche auch in MeinerAbwesenheit nach Meinen Uoineipim aZirsn müssen."

In gegenwärtigem Werke habe Ich sowohl Meine eigene Rcklloxioiis,als auch die welche Ich in denen Schriften der größesten Oenernls gefunden,zusammengebracht, und ein Werk daraus gemacht, welches Ich auf dieckisoiplin**) Unserer toouppou npplioirst habe. Ich schreibe darin nurallein vor Meine Oklioiei-a und spreche nur allein von dem, so auf denPreußischen Dienst applienblg ist, und stelle Mir zugleich keine andereFeinde vor, wie Unsere Nachtbaren, weil beyde Worte unglücklicher WeiseLzmonima. geworden ..."

. . .Uebrigens setze ich in folgenden Meinen ruisonnsinsnts dasi'6Zl6M6llt vor die ormcks,***) zum voraus, als welches eigentlich deroatsoüismns Meiner Oküvii'8 ist, und handele also nur in gegenwärtiger

war auf Urlaub in Berlin gewesen und hatte sich hier höchst verdächtig benommen. Daßder König daran denkt, der Betreffende sei den Geusralprinzipien auf die Spur gekommen,geht aus den Fragen hervor, die er dem Verhafteten vorlcgen läßt. Sie lauten imAuszuge . . 2. Warum er i» Berlin des Morgens früh zwischen 6 und 7 Uhr in dasHaus des Oest. Ministers, Grafen von IXrebla, in einen blauen Rocinslnurs eingehüllet,gegangen sei? ... 4. Was eS vor Plans und Oessvius von blauosuvres wären, davoner gegen solchen erwähnet, die er aber dem Kaiser selbst einhändigen wolle? ... 6. Waser von einer Art der Xttnczne derer Preußen gesprochen, wodurch eine feindliche Grinseallemal geschlagen werden musste, und welche er zu ckseouvrlrvu versprochen? ... 7. Wases eigentlich vor ein Buch sei, welches er bei einem gewissen Obristlieutennnt in Uotsckamgesehen und solches ohnvermerkt gelesen, um sich daraus Lxeerpts zu machen? . . u. s. w.Pol. Korresp. Xl, 17.

Oeuvres, XXVIII, Xvvrtisssiuent cke l'eckitenr.

^') Disziplin bedeutet hier nicht nur die Zucht, sondern auch die ganze Verfassung,Schulung und Ausbildung des Heeres.

Die verschiedenen Exerzirreglcments.