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Einleitung.
Schlifft von den, was eigentlich die lunstion eines 6snsi'gl3 angehet, nndwas in dem Kriege das große und das 8ul»1lms genennet wird."
Die ksnsi'al-ki'lnsiplg sind also ein Handbuch der Kriegskunst fürPreußische Generale, ausdrücklich auf deren Gebrauch in einem mittel-europäischen Kriege zugeschnitten. Das praktische Bedürfniß hatte das Buchgeschaffen, und so geht es nirgends über diese Grenze hinaus, giebt Lehrenund Anweisungen, enthält sich jedoch aller weitergehenden Theorien. Geradedarin, in dieser Beschränkung des Stoffes, in dessen Anpassen an das eigenevorliegende Bedürfniß, liegt der Werth der Generalprinzipien für die Er-kenntnis; des Kriegskünstlers Friedrich, dem das Schreiben ans militärischemGebiet stets nur Mittel zum Zwecke war.
2. Als zweite Lehrschrift kommt in Betracht „I'sn8äs8 st roZls8Aänärgls8 pour 1a Ausoos.^*) Sie entstanden 1755, als der drohendeKrieg dem Könige immer näher rückte. Das Werk hatte er geschrieben, umsich selbst weiterzubilden, seine Gedanken über den Krieg noch mehr zu klärenund zu befestigen. Eine Mittheilung an die Generale erfolgte nicht, nurWinterfeldt erhielt unter dem 10. November 1755 ein Exemplar, das er amnächsten Tage zurückgab und begeistert lobte. Wie die „1'riuoips8 Aänärgux"so sind auch die „?sn8äs8 et i'SK'les^ in Abschnitte gctheilt, sie enthaltenderen 17 und beschäftigen sich ausschließlich mit dem Kriege im Großen, denOperationen und Schlachten. Derjenige über die Schlachten ist sehr er-weitert und von einer Reihe taktischer Aufgaben begleitet, die der Königlöst. Ganz neu sind folgende: „X83sml)läs ä'gomäs^ — „äs8 i-ötoaitss"— „äs lg. ponosnits." Die in den „lXinsipM Aänärnux" und den„06U6i'g1-?r1llLipig^ gegebenen Regeln über Lager und Märsche sind zumTheil in einen neuen kurzen Artikel zusammengefaßt, der betitelt ist„äilllsultä äss 3urpri868 äs ogmp3; älklionlts ä'gttgcgnsr unsarmäs sn marsüs." Die ehedem in dem Kapitel „lXogstÄ äs sampaZus^eingestreuten Ansichten über den Verteidigungskrieg werden herausgezogenund zu einem Artikel „äs lg Zusrrs äätsimivs^ vereint. Schon die An-ordnung und die Titel der Abschnitte dieses Werkes zeigen, daß die furcht-baren Schwierigkeiten und Gefahren des Krieges gegen übermächtige Gegnerihre Schatten vorauswerfen und die Oberfläche von Friedrichs Kriegstheorieleicht zu kräuseln beginnen, aber mit scharfem Blick erkennt der König das,was ihm bevorsteht, und sieht sich vor. Der XVll. Artikel der „dsnsrnl-k'rinoipiL" hatte geheißen „Welchergestalt die Preußen die leichten tronppsntrgstirsn müssen, wenn man gegen sie otlsimivsmsnt g->1rst^, jetzt erhälter die unzweideutige Ueberschrift „1)s so «pus l'on psut oppo8sr guxtroups8 IäMi'63 äs ln i-sins äs llongnis." Nur für Friedrichs eigenenGebrauch bestimmt, sind die „l'su8äs3 st rsAls8" sehr viel freier, groß-artiger gehalten als alles Frühere, beschäftigen sich jedoch abermals mit dem
Oeuvl'us, XXVIII.